Rheinpfalz „Stoßen finanziell an unsere Grenzen“

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Die Planungen waren kaum angelaufen, und schon wurden sie wieder auf Eis gelegt. Der Sportverein Kübelberg wollte dieses Jahr neben dem Rosenmontagsumzug auch einen Sommerkarneval auf die Beine stellen. Letztlich scheiterte die Veranstaltung jedoch am „zu hohen finanziellen Risiko“, sagt SV-Vorstand Matthias Mohrbacher.

Zum elften Jubiläum habe der Sportverein eine außergewöhnliche Veranstaltung auf die Beine stellen wollen, erinnert sich Mohrbacher an das Aufkommen der Idee eines einmaligen Sommerkarnevals in den Straßen Schönenberg-Kübelbergs. „Nach dem Umzug am Rosenmontag hatten nahezu alle Teilnehmer ihre Bereitschaft signalisiert, mitzumachen“, so der Vorstand. Selbst Musikkapellen habe der Verein für die Idee begeistern können. Letztlich wird der Sommerkarneval aber ein Luftschloss bleiben – zumindest vorerst. Unmittelbar nach dem Rosenmontagsumzug begann laut Mohrbacher die Planung für die Veranstaltung. „Wir haben aber schnell gemerkt, dass wir da finanziell an unsere Grenzen stoßen und das Risiko für den Verein zu groß ist“, begründet der Vorstand die Absage. Er ist sich dennoch sicher: „Rein vom Umzug hätte das sicher geklappt.“ Die Angst jedoch, auf den Vorab-Investitionen sitzen zu bleiben, war für den Sportverein letztlich zu groß. „Wir hatten befürchtet, nicht das einzunehmen wie am Rosenmontag“, sagt Mohrbacher hinsichtlich der höheren Fixkosten bei der Sommerveranstaltung. Durch den Termin im Sommer müsse man zusätzlich Kühl- und Ausschankwagen organisieren, da der „natürliche Kühlschrank“ fehle. Durch zahlreiche Parallelveranstaltungen – zum Beispiel Kerwen und Dorffeste – hätten zudem einige Getränkehändler keine Geräte mehr zur Verfügung stellen können. Hinzu kommen die Auslagen für einen Musiker. Am Rosenmontag werde der DJ vom Gasthaus Schleppi organisiert. Außerdem habe man nicht ein zweites Mal im Jahr bei den Gewerbetreibenden im Ort vorstellig werden wollen. „Das wird einfach zu viel.“ Schwierig wäre zudem die Suche nach Helfern geworden. „Im Winter sind rund 50 Personen, teilweise doppelt eingeteilt, an der Veranstaltung beteiligt. Die gleiche Zahl hätten wir auch im Sommer gebraucht“, sagt Mohrbacher. Durch die Ferienzeit, der Sommerkarneval hätte Ende Juli steigen sollen, hätten sich bereits viele Mitglieder abgemeldet, informiert der Vorstand. Ganz aus den Köpfen ist die Idee noch nicht. „Doch ohne einen großen Sponsor dahinter ist es wirklich schwierig. Das ist für einen Verein alleine nicht zu stemmen“, ist sich Mohrbacher sicher. (hlr)

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