Rheinpfalz Stichwort: Die Daten

2,6 Terrabyte umfasst das Datenvolumen, auf dem die Recherchen zu den sogenannten Panama-Papers beruhen. So groß ist die Datenmenge, die die RHEINPFALZ im Zusammenhang mit den Linken analysierte nicht, die Überprüfung und Auswertung zog sich dennoch über Wochen hin. Für Aufsehen sorgte ein erster Artikel, der im November 2016 erschien. Darin ging es um Auffälligkeiten bei Parteimitgliedern, die an ihren Adressen nicht bekannt waren, beziehungsweise nachweislich nicht dort wohnten, wo sie laut Parteiliste leben sollten. Im Nachgang der Veröffentlichung erstattete die Partei Anzeige gegen Unbekannt wegen Ausspähens von Daten. Die Linke informierte ihre Mitglieder über das Datenleck und entzog Parteifunktionären den Zugang zur Mitgliederdatenbank. Der Landeswahlleiter nahm die Veröffentlichung der RHEINPFALZ zum Anlass, einen Brief an die Partei zu schreiben. |gana