Rheinpfalz SPD: Im Wahlkampf keine Schnellschüsse

Besonnen will die SPD Herschberg in den Wahlkampf gehen. Unrealisierbare Schnellschüsse, die sich im Wahlkampf gut anhören, soll es mit den Sozialdemokraten nicht geben. Sie sollen sich auch nicht von anderen politischen Lagern zu einem Wettrennen antreiben lassen.
Patrick Sema, neuer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, betonte, dass man sich aber ganz klar für den Anbau des Kindergartens und eine nachhaltige, sinnvolle Instandsetzung des Kindergarten-Altbaus ausspricht. Die alte Melkerei müsse zügig abgerissen werden. Schneller und effektiver sollen in der kommenden Legislaturperiode Straßenbaumaßnahmen umgesetzt werden, hat sich die SPD vorgenommen. Andere politische Lager hätten der SPD vorgeworfen, sie habe Programmpunkte abgekupfert. „Wir leben alle in der gleichen Ortsgemeinde mit den gleichen Problemen, dass es da auch Überschneidungen gibt, sollte allen bewusst sein“, stellte Sema klar. Für die Zukunft wünscht sich Sema auch eine bessere Kommunikation im Gemeinderat. „Ein Rat muss diskutieren können und streitbar sein, allerdings sollten diese Diskussion oberhalb der Gürtellinie und vor allem auch im Interesse der Allgemeinheit geführt werden“, fordert Sema für die neue Legislaturperiode. Persönliche Fehden sollten nicht im Rat ausgetragen werden. Sehr zufrieden zeigte sich Sema mit der Kandidatenliste für den Gemeinderat. Es sei gelungen, neben erfahrenen Mitgliedern neue Kandidaten zu gewinnen, die fest im Ortsgeschehen verwurzelt seien. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Ortsansässige Jungunternehmer, engagierte Vereinsmitglieder und junge Eltern aus Herschberg ergänzten nun die Liste, die auch für Nichtparteimitglieder in einer Abstimmung geöffnet wurde. Auf einen Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters verzichtete die Versammlung. „Wir haben einfach Niemanden, der das machen möchte“, bedauerte Sema. Neben den Kandidaten wählte der Ortsverein auch den neuen Vorstand. Neuer Vorsitzender ist Patrick Sema, der Lydia Westrich ablöste. Sie übernahm nun die Stellvertretung. Als Kassiererin fungiert Gudrun Stocker-Löffler, als Schriftführerin Anne Poersch. Zu Beisitzern wurden Friedrich Horn und Ellen Bohl gewählt. Die Kasse prüfen Paul Bohl und Ekkehard Poersch. Westrich und Sema sind die Delegierten zum Kreis und Unterbezirk. Kandidaten der SPD 1. Lydia Westrich, 2. Mathias Bossert, 3. Tobias Riebel, 4. Laura Juner, 5. Dagmar Hüther, 6. Fabian Mertel, 7. Brigitte Waggershauser, 8. Alexander Höh, 9. Bärbel Juner, 10. Christian Salzmann, 11. Gudrun Stocker-Löffler, 12. Ellen Bohl.