Rheinpfalz Sechsstellige Schadenshöhe
Ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe und drei Verletzte gab es am Sonntag bei einem mutmaßlichen Küchenbrand in Steinalben. Zur Ursache des Feuers konnte Harald Bohl, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde-Feuerwehr Waldfischbach-Burgalben, keine Angaben machen. Dazu brauche es einen Experten.
Insgesamt 30 Wehrleute der Wehren Waldfischbach-Burgalben, Hermersberg und Steinalben bekämpften den Brand vor Ort, während 13 Wehrleute der Wehr Heltersberg zur Sicherstellung des Brandschutzes für die restliche Verbandsgemeinde in „Hab-acht-Stellung“ versetzt wurden. Nach dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges aus Hermersberg wurde sofort mit den Löscharbeiten in dem Küchenbereich begonnen. Die Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen der Einheit aus Waldfischbach-Burgalben durch drei weitere Angriffstrupps ebenfalls unter Atemschutzgeräten unterstützt. Wehrleute kontrollierten von einer Drehleiter aus den Dachbereich unter Einsatz einer Wärmebildkamera; ebenso wurde mit den restlichen Räumen des Hauses verfahren. Bohl: „Die Wetterlage mit einer Außentemperatur von knapp 38 Grad Celsius brachte die eingesetzten Einsatzkräfte an ihre Leistungsgrenzen. Trotzdem wurde das Feuer in kürzester Zeit gelöscht und somit ein Vollbrand des Gebäudes verhindert.“ Jedoch breiteten sich die entstandenen giftigen Rauchgase auf das gesamte Wohngebäude aus. Laut Bohl sei das Haus bis auf weiteres nicht bewohnbar und das gesamte Inventar nicht mehr nutzbar. Beim Versuch, das Feuer mit Gartenschläuchen zu löschen, atmeten drei Privatpersonen Rauchgase ein. Sie wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.