Rheinpfalz Schwitzen mit Aussicht

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Saunagänger können in Landstuhl beim Schwitzen nun auch die Aussicht genießen. Am Samstag ist in der Wellnessanlage „Cubo“ die neue Panorama-Sauna eröffnet worden. Vom Hügel herab bietet sie einen weiten Blick auf den Saunagarten und die Bruchlandschaft. Rund eine halbe Million Euro hat die Verbandsgemeinde Landstuhl als Trägerin des „Cubo“ in den Erweiterungsbau investiert.

Dunkle Holzpaneele und vier große Panoramafenster dominieren den Flachbau, der im Schatten mächtiger Eichen errichtet wurde. Durch einen Vorraum mit kleiner Theke, an der es Getränke und Obst geben soll, geht es in die Sauna, die ganz in hellem, unbehandeltem Fichtenholz gehalten ist. Vier Bänke bieten Platz für rund 60 Gäste. Diese können sich während des Aufgusses an einem Rundumblick auf die Anlage und aufs Landstuhler Bruch erfreuen. „Gerade im Winter wird das bestimmt fantastisch“, wirbt Bürgermeister Peter Degenhardt für die „neue Attraktion, auf die unsere Stammgäste schon mit Spannung warten“. Nach dem Saunagang können sich die Gäste künftig rechter Hand unter den ebenfalls neuen Edelstahlduschen erfrischen. Oder links einen Abstecher in den kleinen Garten mit Entspannungsliegen und Wasserlauf unter den alten Eichen machen. „Auch die Liegewiese haben wir vergrößert“, berichtet Degenhardt und weist in Richtung Naturerlebnisbad. An der Grenze beider Einrichtungen bietet nun ein neuer Zaun den Saunagästen Schutz vor neugierigen Blicken. Bis kurz vor der Eröffnung waren die Arbeiter noch kräftig am Werkeln, verlegten Bodenplatten oder arbeiteten an der beheizten Treppe, die vom Saunagarten auf den kleinen Hügel führt, auf dem der neue Schwitztempel errichtet wurde. „Da die Gäste die Treppe auch im Winter nutzen sollen, muss sie eisfrei bleiben“, erklärt der Bürgermeister die Ausstattung der Granitstufen mit Heizschlingen. „Nach der Panorama-Sauna geht’s gleich weiter. Dann wird das Bistro mit Dachterrasse in Angriff genommen“, erzählt Degenhardt vom nächsten Projekt, für das die VG wieder viel Geld in die Hand nehmen will. Rund 260.000 Euro soll die Erweiterung der Gastronomie kosten. Von der Investition profitieren nicht nur die Saunagänger, sondern auch die Schwimmbadbesucher. Der ebenerdige Imbiss des Naturerlebnisbads wird attraktiver gestaltet und erhält ein großes Sonnensegel, das all jenen Schatten spendet, die im kleinen Biergarten Platz nehmen. „Nach dem Ausbau der Gastronomie ist es aber wirklich gut“, versichert Degenhardt, dass danach keine weiteren Aus- und Umbauten geplant sind. „Wenn das alles umgesetzt ist, haben wir unsere Kapazitätsgrenze erreicht. Mehr Gäste würde die Anlage auch gar nicht verkraften.“ (oef)

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