Rheinpfalz Salutböller für den Fassbieranstich
Trotz vieler Arbeit, Anstrengung und manchen Rückschlägen, bleibt der Kultur- und Verkehrsverein (KVV) in Sachen Kienholzfest traditionsbewusst. Nun schon zum 38. Mal in Folge lädt der KVV zur größten Dorfsause in Münchweiler über Pfingsten, vom 2. bis 4. Juni, ein.
Zwischen Haupt- und Hanauer Straße, vor dem Bürgerhaus und entlang des Bürgerparks geht es drei Tage lang rund. Böllerschüsse, Blas-, Disko-Musik, Bands, Rummelplatz, Kunstausstellung und Kienholz-Trift-Rennen zeigen den Besuchern: Die „Kienhölzer“, der Uzname der Bürger, lassen es krachen. Erfreut teilt Timo Bäuerle, Cheforganisator des Kienholzfestes und Vorsitzender des für die Veranstaltung verantwortlichen KVV mit, dass neun Ortsvereine die Traditionsfeier mitgestalten. Mit dabei sind: der Förderverein Max und Moritz, Hundesportverein, FCK-Fanclub Rotenstein, Tennisclub Grün-Weiß, SV 85er, Badmintonclub, VfB Rotenstein, FCK Fanclub True Devils und die örtliche Junge Union. Sie alle haben ihre „angestammten“ Stellplätze bei seinem Grundkonzept treugebliebenen Straßenfest. Und neben den hier tätigen, ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern sind noch viele andere, freiwillige Helfer im Einsatz, für deren Unterstützung Bäuerle dankbar ist. Das 38. Kienholzfest steht erneut unter dem Motto „Feiern mit Freunden“. Auftakt ist am Freitag, 2. Juni, mit einem zünftigen Fassanstich und anschließendem Freibierausschank um 19 Uhr am Denkmal. Wer die ehrenvolle Aufgabe des Fassanschlagens ausführen darf, verrät Bäuerle nicht. Nur soviel: „Es wird ein Kienholzfestveteran sein.“ Vorher und nachher spielen die Kienholzmusikanten unter der Leitung von Andreas Bischoff. Noch vor dem Anstich werden die krachenden Salutböller der Ehrenformation des Schützenvereins erschallen. Nach dem Auftritt der Musikanten geht es 19.30 Uhr im Bürgerhaus weiter. Hier haben Silke Mayer-Wilkes und Ulrike Kästner eine Künstlerausstellung arrangiert. Vier Hobbyaussteller und eine Abteilung des gemeindlichen Kindergartens „Max und Moritz“ präsentieren ihre Werke. Sie ist über alle drei Veranstaltungstage geöffnet und kostenlos. „Wir haben diesjährig viel Live-Musik dabei“, sagt Bäuerle. Freitags spielen am Stand von „Max und Moritz“ (Hauptstraße) Mark und Gert Schlick als Father and Son auf. Am Stand des SV 85er, in der Hanauer Straße, ist die Band Six in Line mit Sängerin Chris Wadle zu hören. Ein „Unplugged“-Konzert präsentiert der SV 85er am Samstag ab 20 Uhr mit Mike Gerhold und Michael Holderbusch. Letzterer war 2010 Finalist von „Das Supertalent“. Am Sonntag findet um 10.30 Uhr am Denkmal ein musikalischer Frühschoppen zu den Klängen der Kienholzmusikanten statt. Später ist die Band Discover angesagt. Auf der Bürgerhauswiese gibt es das ganze Fest über Disko-Musik. Ein weiterer Höhepunkt ist das zweite Kienholz-Trift-Rennen auf der Rodalb. Zwei Euro kostet die nummerierte Kienholzbaumscheibe, die dann auf die Rodalb gesetzt wird und zum Ziel triften muss. Baumscheiben können bei allen teilnehmenden Vereinen erworben werden. Tolle Preise winken den Siegern – die Vergabe ist um 18 Uhr. Auf dem Rummelplatz stehen Autoscooter, Karussell, Süßwaren-und Schießstand bereit.