Rheinpfalz Rollstuhl-Tour mit dem Bürgermeister

Schönenberg-Kübelberg. Seit einem Autounfall vor vielen Jahren sitzt Thommy Brune im Rollstuhl. Mit Verbandsbürgermeister Karl-Heinz Schoon unternahm der Bewohner des cts-Seniorenhauses eine Tour durch den Ort, um auf die Probleme für Rollstuhlfahrer aufmerksamzumachen. Eric Fauß hat mit Brune danach gesprochen.
Es gibt in Schönenberg-Kübelberg nur drei Straßenübergänge, und das ist zu wenig. Dies ist eine Diskriminierung für die gehbehinderten Anwohner, vor allem für die, die im Seniorenhaus leben. Auch die Randsteine an Bürgersteigen sind viel zu hoch. Wie reagierte der Bürgermeister auf ihre ganz besondere Einladung ? Eigentlich ganz normal: Er war gleich mit dem Vorschlag einverstanden. Wie war die Rollstuhlfahrt für ihn ? Er war sehr angestrengt. Es ist für Meschen, die neu in einen Rollstuhl kommen, am Anfang immer schwer. Es hat ihn viel Kraft gekostet. Welche Probleme hat Karl-Heinz Schoon bei der Tour mit Ihnen erkannt? Er hat gemerkt, dass die Randsteine der Bürgersteige viel zu hoch sind und dass die Meschen mit Rollstuhl oder Rollator sehr viel Kraft aufwenden müssen, um auf den Bürgersteig zu kommen. Er hat auch gemerkt, wie schlecht es ist, dass es nur drei Straßenübergänge gibt. Hat der Bürgermeister Ihnen zugesichert, dass es Verbesserungen geben wird, die Rollstuhlfahrer helfen, besser durch den Ort zu gelangen? Er hat gesagt, dass er etwas verbessern will, vor allem die Randsteine sollen in Zukunft nicht mehr so hoch sein. Es wird sich aber nur etwas ändern, wenn Neues gebaut wird. Diese Dinge müssten aber zunächst mit dem Rat besprochen werden, jedoch seien viele für de Änderungen.