Rheinpfalz Ramstein: Mitschüler setzen sich weiter für abgeschobene Mitschülerin ein

Den Namen Zhasmin haben deren Mitschüler auf dem Schulhof nachgebildet.
Den Namen Zhasmin haben deren Mitschüler auf dem Schulhof nachgebildet.

Schüler des Ramstein-Miesenbacher Reichswald-Gymnasiums bildeten am Freitagvormittag den Namen ihrer vor rund drei Wochen nach Russland abgeschobenen Kameradin Zhasmin auf dem Schulhof nach. Vorneweg ihre in Rot gekleidete Klasse 8a.

Um die 500 Mitglieder der Schulgemeinschaft hätten sich trotz des strömenden Regens beteiligt, schätzen Schülersprecher Erik Meier und Paula Schording, Verbindungslehrer Jochen Meier und Franziska Niklasch, 8a-Klassensprecherin. Auch Ramstein-Miesenbachs Bürgermeister Ralf Hechler sei dabei gewesen, sagt Erik Meier.

Der nachgeformte Namen sollte ein Zeichen der Solidarität sein, das zeigt, dass die Schüler hinter Zhasmin stehen, sie nicht vergessen haben. „Sie war fester Bestandteil der Gemeinschaft und fehlt uns“, meint der Schülersprecher. Die 8a habe zwischenzeitlich extra ein Buch aus Briefen für sie angefertigt, berichtet Franziska Niklasch. Die Schüler wollen sich weiter für Zhasmin einsetzen, andere Aktionen sollen folgen. Petitionen an Land- und Bundestag sind angedacht. nach Russland

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