Rheinpfalz Patient passt nicht durch die Tür

Auf dem Campingplatz Geiselberger Mühle hatten die Feuerwehrleute reichlich zu tun, um den Weg frei zu machen für den Abtranspor
Auf dem Campingplatz Geiselberger Mühle hatten die Feuerwehrleute reichlich zu tun, um den Weg frei zu machen für den Abtransport des stark übergewichtigen Patienten.

Um 1.43 Uhr in der Nacht zum Ostersamstag wurde die Feuerwehr unter dem eigentlich harmlosen Stichwort „Tragehilfe Rettungsdienst“ zum Campingplatz Geiselberger-Mühle gerufen. Doch es war kein alltäglicher Einsatz: Ein übergewichtiger Mann musste wegen eines medizinischen Notfalls aus seinem Wohnwagen befreit werden, da er nicht durch die Tür passte.

Auf dem Campingplatz wurden die Wehrleute aus Steinalben und Waldfischbach-Burgalben bereits vom Rettungsdienst und der Polizei erwartet. Eine Rettung des Mannes war für die Rettungshelfer auf normalem Wege durch die zu kleine Tür nicht möglich – er war einfach zu dick. Deshalb mussten zuerst Vorzelt und Wohnwagen in mühsamer Handarbeit ausgeräumt, das Vorzelt teilweise demontiert und die Inneneinrichtung des Wohnwagens ausgebaut werden. Danach erst war es möglich, die Seitenwand großflächig herauszuschneiden, um eine entsprechend große Rettungsöffnung zu schaffen, durch die der Patient schließlich ins Freie geschafft werden konnte. Nach über zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Wehrkräfte erledigt. Langwierige Reinigungs- und Aufräumarbeiten in der Feuerwache beendeten den Einsatz für die 14 Einsatzkräfte aber erst in den Morgenstunden.

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