Rheinpfalz Nils berichtet: Jugendfeuerwehren üben

Schon von Weitem war in Rieschweiler am Samstagnachmittag eine große schwarze Rauchsäule zu erkennen. Rund 40 Kubikmeter Paletten brannten in der Wiesenstraße, allerdings war nichts Schlimmes passiert. Das Feuerwehrfest der Rieschweiler Feuerwehr startete mit der jährlichen Großübung der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben. 55 Kinder der Jugendfeuerwehren Höheischweiler, Höhfröschen, Maßweiler, Rieschweiler, Petersberg, Reifenberg, Thaleischweiler und Weselberg ließen das Feuer keine Sekunde aus den Augen und warteten auf den Befehl „Wasser marsch“. Den bekamen alle gleichzeitig, weil einige Löschtrupps mit Wasser aus Tanklöschfahrzeugen löschten, andere mit Wasser aus Hydranten. „Das wäre unfair, wenn bei den einen das Wasser schnell leer ist und das Feuer dann schon aus ist“, erklärte Rieschweilers Jugendwart Marco Weber. Als das Startsignal kam, prasselten Hunderte Liter Wasser auf die Flammen, und schnell bildete sich eine undurchdringliche Wand aus grauem Rauch, die kurzzeitig die Sonne verfinsterte. In gebührendem Abstand verfolgten Eltern und Schaulustige die Großübung, an der neben den Kindern 15 Betreuer und zehn Autos beteiligt waren. Aufräumen dürfen die Brandreste übrigens die aktiven Wehrleute aus Rieschweiler. „Bis Mittwoch ist alles weg“, sagte Marco Weber.