Rheinpfalz Nach zehn Jahren „aus Gröbstem raus“

Placeholder-Image

Ausstellungen, Musik und Reden: Am Samstag, beging das Docu Center Ramstein (DCR) sein zehntes Jubiläum. Außerdem wurde der Deutsch-Amerikanische Tag gefeiert.

Der Leiter des Docu Centers, Michael Geib, warf einen Blick auf die Entwicklung der Einrichtung: „Wir sind nach zehn Jahren aus dem Gröbsten raus.“ Die Gründung 2007 habe sich recht einfach gestaltet, der Ausbau sei schon schwieriger gewesen. Mittlerweile sei eine Einrichtung entstanden, die in ihrer permanenten Ausstellung die deutsch-amerikanische Nachkriegsgeschichte dokumentiere. Sie sei landesweit einmalig und habe somit überregionale Bedeutung. Nach der Gründung 2007 habe das DCR 2008 eine erste Sonderausstellung zum Jahrestag des Flugtagunglücks in Ramstein gezeigt. Wie Geib weiter ausführte, wurde 2010 der erste gemeinsame Deutsch-Amerikanische Tag gefeiert, die eigene Homepage ging an den Start und Wanderausstellungen fanden statt. 2011 habe das 500. Sammlungsstück Einzug in die Ausstellung gehalten. 2013 eröffnete das heutige Containerdorf. Die Atlantische Akademie sowie der Deutsch-Amerikanische und Internationale Frauenclub (DAIFC) vergaben Auszeichnungen an Menschen, die sich besonders für die deutsch-amerikanische Freundschaft und Gemeinschaft einsetzen. Der DAIFC verlieh seine Ehrenurkunde „Building Bridges“ an Dekan Helmut Pflanz, Verbindungsgeistlicher der Diözese Speyer zu den US-Streitkräften. Er ist für Menschen jeder Nationalität seelsorgerisch tätig und ist auf vielen amerikanischen Veranstaltungen zu Gast. „Auch die Soldaten brauchen seelische Unterstützung“, betonte Pflanz.

Mehr zum Thema
x