Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Lohnweiler: Fördergeld von Windkraftbetreibern beantragen

Unter anderem Spechte leben in den alten Gehölzen. Foto: Andreas Müller/frei
Unter anderem Spechte leben in den alten Gehölzen.

Um als erster kommunaler Forstwirtschaftsbetrieb in Rheinland-Pfalz in den Genuss von Fördergeldern zu kommen, die Betreiber von Windenergieanlagen speziell für Natur- und Artenschutzbelange zurückgestellt haben, traf sich der Gemeinderat zu ungewöhnlicher Zeit am Samstag morgen mit Tobias Stubenazy vom Forstamt Kusel. Dieser hatte im vergangenen Jahr die Forsteinrichtung für den rund 100 Hektar umfassenden Gemeindewald erarbeitet. Dabei war er auf etwa vier Hektar Fläche gestoßen, die am Hang kaum zu bewirtschaften sind. Darin und in einzelnen weiteren Baumgruppen befinden sich Gehölze, die teils mehr als 160 Jahr alt sind und von Insekten und Spechten bewohnt werden. Diese sollen sich selbst überlassen werden, wofür Gelder abgerufen werden können. Da schon vorher Termine vor Ort stattgefunden haben und der Gemeinderat somit gut informiert war, konnte sich Stubenazy auf eine kurze Präsentation beschränken, ehe der Beschluss gefasst wurde, die Fördermittel zu beantragen.

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