Kultur Südpfalz Kulturnotizen: Kammerchor „Mnogaja Leta“ gibt drei Konzerte

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Sein zehnjähriges Bestehen feiert der Kammerchor „Mnogaja Leta“ mit Konzerten in Bad Bergzabern, Ramberg und Rheinzabern. Vor zehn Jahren hatten sich sangesfreudige Männer aus der Südpfalz zusammengefunden, um russische Chorsätze in hoher gesanglicher Qualität einzustudieren. Der 16-köpfige Kammerchor unter der Leitung von Olga Sartisson bringt sowohl sakrale Gesänge aus der russisch-orthodoxen Liturgie, als auch bekannte klassische und populäre russische Volksweisen in zu Gehör. Markante Einzelstimmen prägen die Gesangsvorträge. Das erste Konzert ist am Samstag, 7. Mai, um 20 Uhr in der Marktkirche in Bad Bergzabern (Vorverkauf bei Spiel und Spaß und Schuh & Sport Thomas). Am Sonntag, 8. Mai, tritt der Chor in der St. Laurentius-Kirche in Ramberg auf (Vorverkauf Bäckereien Pfalzer und Zwick) und am Samstag, 14. Mai, in der St. Michaelskirche in Rheinzabern (Vorverkauf Café Fischer, Sparkasse und VR-Bank) (pfn) Am Freitag, 6. Mai, um 20.30 Uhr kommt die deutsch-spanische Band Nunuk in den Musikantebuckl. Deren Musik verbindet elektronische Sounds mit akustischer Gitarre, Percussion und folkartigen Vocal-Arrangements. Die Stimme von Jenny Thiele erzählt Geschichten über das Reisen, philosophische Frühstücke, Beziehungen und die Empfindung von Zeit – in deutscher und englischer Sprache. Näheres unter www.musikantebuckl.de. Reservierungen unter 0152 02137459 oder info@musikantebuckl.de. Dass Antonio Vivaldi nicht nur Violinkonzerte komponiert hat, kann man bei einem SWR2-Konzert in der Villa Ludwigshöhe erfahren. Am Samstag, 7. Mai, um 20 Uhr singt die Münchner Sopranistin Marie-Sophie Pollak eine seiner wundervollen italienischen Solokantaten, „All’ombra di sospetto“. Sie wird vom Ensemble 392 auf alten Instrumenten begleitet. Die drei jungen Musiker aus Österreich und Deutschland haben sich dem sanften Klang der Barockzeit verschrieben: Julia Stocker, Traversflöte, Tizian Naef, Cembalo, und Johannes Ötzbrugger, Theorbe und Barockgitarre. In einer Flötensonate erinnern sie an Michel Blavet, den viel bewunderten Pariser Flötenvirtuosen des Rokoko. Von dessen komponierender Kollegin Elisabeth Jacquet de La Guerre stammt die französische Kantate „Sémélé“. Auch Telemann schwelgte im französischen Stil, wie eine seiner Kantaten beweist. Einige der größten „Schlager“ der Epoche runden den barocken Ohrenschmaus ab. Tickets beim Büro für Tourismus Edenkoben (06323 959222), bei Villa Musica in Mainz (06131 9251800) und online unter www.villamusica.de. Eine Soirée zum Anlass des Muttertags bietet das Zehnthaus am Sonntag an. Hoch talentierte Schüler und Schülerinnen des Europa-Gymnasiums spielen Solo- und Ensemblewerke von Barock bis zur Moderne, unter der Leitung von Knut Maurer, der die Solisten an Klavier und Cembalo begleitet. Informationen unter www.zehnthaus.de. Wem Eric Clapton zu weiß, Robben Ford zu seicht und Johnny Winter zu blond ist, wird die Coverband Jelly Rollers aus Baden und der Südpfalz lieben, wenn sie am Freitag, 6. Mai, um 20 Uhr „Kreuz & Quer“ spielt. Tom Scholz am Schlagzeug, Daniel Schroth am Bass und Norbert Maisch am Piano legen ein Fundament, das sogar den übersteuerten Gitarrenamps von Markus Lammarsch standhalten kann. Frontman ist Enrico Winter. (rhp)

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