Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Kulinarische Wanderung am Herrmannsberg mit 118 Teilnehmern

An der ersten Station der 13 Kilometer langen Wanderungstrecke wartete auf die 118 Teilnehmer eine Überraschung: Elzweilers Orts
An der ersten Station der 13 Kilometer langen Wanderungstrecke wartete auf die 118 Teilnehmer eine Überraschung: Elzweilers Ortsbürgermeister Hartmut Jung schenkte Sekt aus. Foto: Sayer

118 Teilnehmer zählte am Tag der Deutschen Einheit die siebte Kulinarische Wanderung am Herrmannsberg. Die Herrmannsberggemeinden bieten das ganze Jahr über drei Wanderungen an, am „Drumherum-Fest“, zwischen Weihnachten und Neujahr und eben die Kulinarische Wanderung. In den ersten Jahren wurde sie stets an einem Sonntag ausgerichtet und seit drei Jahren am 3. Oktober.

Diesmal galt es eine etwa 13 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Um zu gewährleisten, dass nicht alle Teilnehmer an den Stationen gleichzeitig bewirtet werden müssen, wurden zwei Gruppen gebildet, die sich zeitversetzt auf den Weg machten. Wanderführer waren Karl-Heinz Dick und Herrmann Decker. Wie immer wurde die Wanderung an der Brennerei Gilcher in Horschbach gestartet. Dort gab es zur Einstimmung Schnäpse, Liköre und nicht-alkoholische Getränke. Anschließend ging es einen Teil des Herrmannsberges hoch. Elzweilers Ortsbürgermeister Hartmut Jung und seine Ehefrau Maren Czolbe-Jung warteten nach etwa anderthalb Kilometern mit einer Überraschung auf die Wanderfreunde: Sie schenkten Sekt und Orangensaft aus. Eine Dreiviertelstunde lang wurde Rast gemacht, ehe es weiter zur Sachsbachtalhütte in Elzweiler ging. Dort servierte der Landfrauenverein Welchweiler-Elzweiler belegte Brote.

Zuvor auf dem Jakobsweg

Unter den Wanderern war auch der pensionierte Neunkircher Pfarrer Michael Comtesse. Er sei fast jedes Mal bei der Kulinarischen Wanderung dabei, denn Wandern gehöre zu seinen Steckenpferden, erzählte er im Gespräch mit der RHEINPFALZ. In diesem Sommer unternahm er eine Wanderung auf dem Jakobsweg. Die ersten 1500 Kilometer von Hornbach bis zur spanischen Grenze mit seiner Ehefrau und den Rest von 800 Kilometer n nach Santiago de Compostela mit seinen drei Söhnen. „Im Gegensatz zu heute hatten wir die letzten drei Wochen in Spanien nur Regenwetter“, berichtete der 74-Jährige. Trotzdem sei es ein besonderes Erlebnis gewesen.

Von der Sachsbachtalhütte führte die Wegstrecke weiter zur Brennerei Emrich in Welchweiler, danach zum Sportplatz Welchweiler und schließlich zum Horschbacher Gasthaus „Zum alten Keiler“, wo ein großes Grillbüfett auf die müden Wanderer wartete.

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