Rheinpfalz Kreis investiert in Wasgauschule

233.000 Euro investiert der Landkreis Südwestpfalz in die Sanierung der Hauensteiner Wasgauhalle. Am Montag wurden Aufträge für die Sanierung des Sporthallenbodens, Tischlerarbeiten, Fliesen und Sanitäranlagen vergeben.
Da die Sanitärarbeiten zum Preis von 47.000 Euro an ein Annweiler Unternehmen gingen, erlaubte sich Reiner Hohn (FDP) die Frage, ob diese Summen auch wieder an den Kreis zurückflössen, sofern Hauenstein tatsächlich zu Annweiler wechsle. Diese Frage werde sich stellen, wenn die Fusion mit Annweiler wirklich zum Tragen komme, so Landrätin Ganster. Der Sportverein Palatia Contwig erhält vom Kreis einen Zuschuss von 5558 Euro für den Umbau der früheren Kegelbahn am Sportheim in Sanitärräume. Das insgesamt 55.577 Euro teure Projekt erhält damit den üblichen zehnprozentigen Zuschuss. Den Löwenanteil in Höhe von 21.000 Euro schießt der Landessportbund Rheinland-Pfalz zu. Die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land zahlt ebenfalls zehn Prozent und die Contwig sieben Prozent dazu. Zur Problematik mit Flugzeugen, die über der Südwestpfalz tonnenweise Kerosin ablassen, bevor sie landen (wir berichteten mehrfach auf der Seite Südwest), informierte Landrätin Ganster, dass der Kreis dies sehr ernst nehme und die Landesregierung gebeten habe, entsprechende Möglichkeiten zu prüfen, wie dies im Sinne von Mensch und Natur unterbleibe. Zur Vorbereitung auf den Autobahnanschluss der A 62 bei Höheinöd wird der Kreis sich an den Kosten von 16 Millionen Euro mit 51.000 Euro beteiligen, sagte Ganster. 3,422 Millionen Euro erhalten südwestpfälzische Schulen, die sich an dem neuen Sanierungsprogramm der Bundesregierung beteiligen. Bis zum 31. Dezember müsse der Kreis eine Liste der Projekte vorlegen, teilte Ganster mit. Die Verteilung der Summe auf die Verbandsgemeinden werde am 2. November mit den Verbandsbürgermeistern besprochen. Das neue Sanierungsprogramm für Schulen sei besonders interessant, da hier eine bis zu 90-prozentige Förderung möglich sei. Heinrich Hoffmeister (SPD) bat zu prüfen, ob bereits geplante, aber noch nicht begonnene Sanierungsprojekte wie beispielsweise die Heizung für die Rodalber Berufsschule noch in das Programm reingenommen werden könnten, da sonst nur eine 50-prozentige Förderung möglich sei.