Rheinpfalz Kommt bald auch die K 41 dran?

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Zwei Kreisstraßen wurden gestern offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Fahrbahndecke der K 39 von Hohenöllen in Richtung Cronenberg und die K 40 in der Ortsdurchfahrt Cronenberg waren in den vergangenen Monaten saniert worden. Nun begutachtete eine Kommission die Arbeiten und stellte keine Mängel an der Bauausführung fest.

„Damit die Gemeinde am Leben bleibt, müssen sich auch die Straßen in einem guten Zustand befinden“, sagte Landrat Winfried Hirschberger bei der Begutachtung der beiden Straßen. Wie der Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Kaiserslautern, Richard Lutz, berichtete, war die Fahrbahn von Hohenöllen über den Sulzhof zum Knotenpunkt der Kreisstraßen K 39 und K 40 in einem sehr schlechten Zustand gewesen. Risse und Verdrückungen hätten die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Deshalb sei die Deckschicht abgefräst und die gesamte Fahrbahn mit einer neuen Asphaltschicht versehen worden. Auch die Leitplanken wurden erneuert und zudem Sicherungsarbeiten an der Böschung zum Sulzbach vorgenommen. Die Arbeiten haben 340.000 Euro gekostet. Zuwendungen in Höhe von 71 Prozent erhielt der Landkreis vom Land Rheinland-Pfalz. Hohenöllens Ortsbürgermeister Erich Wannenmacher bekundete, dass durch die Straßensanierung ein langgehegter Wunsch der Ortsgemeinde in Erfüllung gegangen sei. Er wünscht sich, dass in „naher Zukunft auch die Kreisstraße K 41 zwischen Hohenöllen und Reipoltskirchen erneuert“ werde, denn diese Straße sei in einem besonders schlimmen Zustand. Landrat Winfried Hirschberger wies auf die enormen Kosten für die Sanierung der kompletten Strecke hin. Er will sich dafür einsetzen, dass die K 41 zumindest abschnittsweise erneuert wird. Die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt Cronenberg wurde auf einer Länge von 690 Meter in den dreiwöchigen Osterferien saniert, da sie sehr schadhaft gewesen war. Die Arbeiten konnten nur unter Vollsperrung erfolgen. Der Landkreis musste für die Deckensanierung 92.000 Euro und die Verbandsgemeinde Lauterecken für neue Kanalschächte und Wasserleitungen 23.000 Euro aufbringen. Bürgermeister Egbert Jung wies darauf hin, dass der Landkreis in den vergangenen Jahren viele Straßen im Bereich der Verbandsgemeinde Lauterecken saniert habe, es jedoch noch einige Straßen gebe, die einer Sanierung bedürften. Ortsbürgermeister Klaus Schneider freute sich, dass sich nach dem Bau des Buswendeplatzes in Cronenberg vor zwei Jahren nun die Ortsdurchfahrt in einem guten Zustand befinde und die Ortsgemeinde die nächsten „20 Jahre mit ihr gut leben kann“. (say)

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