Rheinpfalz Kerosinablass über der Saarpfalz: Bei einem Infoabend stellt Mediziner die Risiken dar

„Ist Kerosinablass schädlich für Mensch und Umwelt?“ Ein Mainzer Toxikologe und Schüler des Ramsteiner Reichswald-Gymnasiums haben sich mit dieser Frage beschäftigt. Ihre Ergebnisse präsentieren sie am 30. Oktober in Homburg im Saarland.
Die Saar-Pfalz-Region sei offiziell als Ablassgebiet von Kerosin für Flugzeuge in Notsituationen ausgewiesen, teilen die Veranstalter – die saarländische Rosa-Luxemburg-Stiftung, die „Pfälzer Initiative Entrüstet Euch“ und die Kampagne „Stopp Ramstein Air Base“ – mit. Welche Auswirkungen das Flugbenzin auf Mensch und Umwelt möglicherweise hat, wollen sie am Mittwoch, 30. Oktober, 18 Uhr, während einer Veranstaltung in der Jugendherberge in Homburg, Am Mühlgraben 30, aufzeigen.
Hauptreferent ist der Toxikologe Bernd Kaina von der Medizinischen Fakultät der Universität Mainz. Er hat den menschlichen Organismus im Blick. Außerdem stellen Gymnasiasten aus Ramstein-Miesenbach eine Arbeit zum Thema vor, die beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“, der Juniorensparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“, ausgezeichnet worden ist. Die Schüler untersuchten die Wirkung von Kerosin auf Bodenlebenwesen. |rhp/kgi