Rheinpfalz Keine großen Sprünge

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Mit dem Fischbacher Doppelhaushalt für die Jahre 2017/2018, der im Gemeinderat erst am 8. März beraten wird, befasste sich der Petersbächler Ortsbeirat bereits diese Woche. Große Sprünge in Petersbächel lässt das Haushaltsdefizit nicht zu, zumal die Kommune mit dem als vordringlich eingestuften Um- und Erweiterungsbau der Kindertagesstätte ein kostenintensives Projekt zu stemmen hat. Kleinere Investitionen sind dennoch vorgesehen.

So sind im Haushalt unter laufendem Unterhalt für Verkehrswege und Landschaftspflegemaßnahmen Mittel sowohl für die geplante Höhenbegrenzung in der Vogesenstraße als auch für Rodungsarbeiten im Kreuzungsbereich Petersbächel-Fischbach-Schönau und gegenüber dem Unterpetersbächlerhof eingestellt. Ein weiterer Wunsch der Petersbächler, die 5000 Euro teure Platzgestaltung an der Einmündung Sandbuckel/Vogesenstraße, kann hingegen in den kommenden Jahren nur peu á peu verwirklicht werden (wir berichteten am 3. Dezember). Immerhin schloss der Haushalt 2015/2016 besser als geplant, berichtete Ralf Ehwald von der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland. 2018 werde es zwar weniger Schlüsselzuweisungen des Landes geben, was den Fehlbetrag erhöhe, andererseits, ergänzte Ortsbürgermeister Michael R. Schreiber, werde der Hauptausschuss dem VG-Rat eine Reduzierung der VG-Umlage von 40 auf 39 Prozent vorschlagen, was in Fischbach mit etwa 120.000 Euro positiv zu Buche schlüge. Dem Haushaltsplan liege aber noch die 40-Prozent-Umlage zugrunde. „Es ist eben nur ein Plan“, verdeutlichten er und Ehwald die Vorläufigkeit des Zahlenwerks. Welche Investitionen letztlich realisiert werden können, hänge von vielen Faktoren ab. „Wir tun, was finanziell möglich ist. Aber Stillstand wollen wir natürlich auch nicht, und den wird es auch nicht geben“, so der Ortschef. Ein Beispiel dafür ist die Gebüger Straße: Während der Ausbau derselben erst zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt nach 2020 geplant ist, wurden die stark beschädigten Gehwege im Bereich der Einmündung in die Vogesenstraße bereits erneuert. Die abgeschlossene Maßnahme kostete 17.600 Euro, wovon rund 10.500 Euro aus wiederkehrenden Beiträgen bezahlt wurden. Laut einstimmigem Beschluss empfiehlt der Ortsbeirat dem Gemeinderat die Annahme des Haushaltsplans. |brl

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