Rheinpfalz Junge Union: Kritik am Umgang der CDU mit Spendenaffäre

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Mainz. In der Jungen Union (JU) Rheinland-Pfalz wird scharfe Kritik am Umgang der CDU mit der Affäre um möglicherweise illegale Spenden laut. Neun Kreisverbände fordern in einem Antrag für den Landestag am Samstag eine „lückenlose Aufklärung“.

Der CDU-Nachwuchs befürchtet, dass die bisherige Oppositionsarbeit angesichts der Spenden verpuffen könnte. Die JU-Kreisverbände kritisieren, dass der Landesverband schrittweise über Spenden berichtet hat und fordern Konsequenzen, falls sich strafbares Verhalten herausstellen sollte. „Wenn man aufgeklärt hat und stellt fest, dass irgendjemand hierfür Verantwortung trägt, dann muss er auch Verantwortung dafür übernehmen“, sagte der Mainzer JU-Vorsitzende Felix Leidecker auf Anfrage. Leiendecker warnte vor negativen Konsequenzen für die nächsten Wahlen und vor verloren gegangenem Vertrauen der Bürger. Kritik an der SPD-geführten Landesregierung könne so verpuffen. CDU-Landeschefin Julia Klöckner hatte Anfang Oktober Kritik am Umgang mit möglicherweise illegalen Parteispenden zurückgewiesen. lrs/swz

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