Rheinpfalz Ideen für 50-jähriges Bestehen gesucht

Im Sommer feiert die Gemeinde Waldfischbach-Burgalben ihr 50-jähriges Bestehen. Erste Ideen wie dieses Jubiläum im kleineren Rahmen gefeiert werden kann, gebe es bereits, erläuterten der für den Bereich Kultur zuständige Ortsbeigeordnete Roland Schumm (CDU) und Bürgermeisterin Anna Silvia Henne (SPD) am Montag im Kulturausschuss. Weitere Ideen seien gefragt.
Die gab es bereits im Kulturausschuss. Denkbar sei, alle , die in Waldfischbach-Burgalben wohnen und wie die Gemeinde in diesem Jahr 50 Jahre alt werden, zu einer Veranstaltung einzuladen, schlug Ausschussmitglied Sigrid Heider vor. Eventuell Bezüge der Geburt des Doppelortes mit weiteren Großereignissen aus dem Jahr 1969 verbinden, lautete ein Vorschlag von Georg Everling. Ein Thema werde sicher auch die Ehrung verdienter Bürger sein, kündigten Schumm und Henne an. In Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Norbert Schnauber waren zuvor schon weitere Ideen entstanden. Eine Ausstellung im Heimatmuseum ist geplant. Ebenso ein offizieller Festakt im Bürgerhaus, der möglicherweise mit einem kleinen Fest vor dem Bürgerhaus verbunden werden soll. Der Sonntag des Bruchwissefeschdes, traditionell ein Familientag, könnte anlässlich des Jubiläums stärker aufgewertet werden. Übertrieben werden soll die Geburtstagsfeier nicht, da es sich vor 50 Jahren um einen Justizakt gehandelt habe. Deshalb werde im kleineren Rahmen gefeiert. Zudem setze auch die schlechte finanzielle Lage der Gemeinde Grenzen bei den Feierlichkeiten, in die Schulen und Kindergärten einbezogen werden sollen. Ob 2019 Kerwe gefeiert wird, ist eine derzeit noch offene Frage. Im vergangenen Jahr hatte es diesbezüglich Diskussionen gegeben, letztlich war eine Kerwe organisiert worden. Die Schausteller seien damit nicht zufrieden gewesen, erläuterte Schumm. Gelinge es nicht, rund um die Kerwe auf dem Platz etwas zu organisieren – das hängt von interessierten Vereinen ab –, habe er auch kein Problem, die Kerwe abzusagen, wenn offensichtlich kein Interesse an der Veranstaltung bestehe. Das soll ein Treffen zeigen, zu dem alle Interessierten eingeladen werden. Gut laufe hingegen die Vorbereitung für die Straßenfastnacht (Samstag, 2. März), die in diesem Jahr erstmals von der SG Waldfischbach und dem SV Burgalben organisiert wird. Aktuell liefen auch Gespräche mit Polizei und Ordnungsamt, da man das Sicherheitskonzept vom Bruchwissefeschd auch bei der Straßenfastnacht anwenden wolle, erläuterte Schumm. Sehr gering war das Interesse von Vereinen bei einem ersten Termin zum Thema Radlspaß 2019. Am Sonntag, 19. Mai, heißt es zwischen Landstuhl und Waldfischbach-Burgalben wieder Vorfahrt für Radfahrer. Offiziell eröffnet wird der Radlspaß in diesem Jahr in Landstuhl, informierte die für Tourismusfragen zuständige Mitarbeiterin Karin Vogel-Sharif. Erste Entscheidungen seien bereits gefallen. Der Platz bei den Gemeindewerken wird wieder Start- und Zielpunkt in Waldfischbach-Burgalben sein. Logistisch, auch was das Thema Sicherheit anbelange, ein sehr guter Standort. 2019 sei schon einiges gut gewesen, einiges könne aber noch besser werden. So soll mehr Ambiente geschaffen werden und in Sachen Musik – 2017 war die Musikanlage frühzeitig ausgefallen – soll es besser werden. Das gilt auch für das Essensangebot, das zum Teil schon früh ausverkauft gewesen war. Alle aus der Verbandsgemeinde, die Interesse haben, sich beim Radlspaß zu engagieren, werden am 6. Februar zu einem gemeinsamen Informationsabend eingeladen. Beschlossen hat der Ausschuss, dass verschiedene örtliche Veranstaltungen, die nicht zum originären Kulturprogramm gehören, das Kulturleben im Ort aber aufwerten, ins erweiterte Kulturprogramm aufgenommen werden. Auf den Plakaten wird dann zu lesen sein: „In Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde.“ Das erhöhe die Wiedererkennungswerte, mache deutlicher, was im Ort alles los ist. Ein Beispiel dafür sind die Plakate, mit denen die Straßenfastnacht beworben wird. Die Gemeinde behält sich vor, jedes Plakat, jede Veranstaltung vorab zu prüfen. Wird die Veranstaltung aufgenommen, wird auch über die Kanäle der Gemeinde für die Veranstaltung geworben, erläuterte Schumm. Das sei dann eine Win-win-Situation für beide Seiten.