Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Herausforderung: Berufsfeuerwehrtag in Waldfischbach-Burgalben

Technische Hilfe und Menschen retten: Die Übungen beim Berufsfeuerwehrtag waren vielfältig.
Technische Hilfe und Menschen retten: Die Übungen beim Berufsfeuerwehrtag waren vielfältig. Foto: Andrea Daum

24 Stunden am Stück im Feuerwehrdienst waren 14 junge Wehrmänner und -frauen aus der Verbandsgemeinde (VG) Waldfischbach-Burgalben. Für den Berufsfeuerwehrtag hatten die Organisatoren herausfordernde Aufgaben für den Nachwuchs vorbereitet.

Beim Alarm „Arbeitsunfall mit Personenschaden“ hieß es nicht zum ersten Mal an diesem Tag, schnell und aufmerksam zu sein. Die anspruchsvollste Aufgabe während des 24-stündigen Feuerwehrdienstes stand den jungen Leuten der Nachwuchswehren aus der VG Waldfischbach-Burgalben nach dieser Meldung bevor. Technische Hilfe sollten sie leisten und Personen retten. Eine von vielen Aufgaben, die die jungen Feuerwehrleute aus Waldfischbach-Burgalben, Steinalben, Hermersberg und Höheinöd während ihrer Schicht beschäftigten. Die reichten von Schulungen über technische Hilfe bis zum Einsatz bei einem Brand. Der Übungsbrand – eine Kirche stand in Flammen – brach in Schmalenberg aus. Dort arbeiteten der Nachwuchs der Schmalenberger Feuerwehr, die beim örtlichen Feuerwehrtag im Einsatz war, und die jungen Berufsfeuerwehrleute für einen Tag Hand in Hand.

Zufrieden mit Nachwuchs

Jugendfeuerwehrwart Rainer Spang und 15 Helfer hatten herausfordernde Aufgaben für den Nachwuchs vorbereitet – wie einen Arbeitsunfall auf dem Gelände der Firma Bohl. Zwei Personen waren unter einem Gabelstapler beziehungsweise dessen Fracht eingeklemmt, hieß es. Vor Ort sollten die Wehrleute Ruhe bewahren, die Lage sondieren und mit dem Rettungsdienst zusammenarbeiten.

Rettungssanitäter Johannes Kulling und Rettungsassistent Jan Schumann komplettierten mit dem Rettungswagen der Schnellen Eingreiftruppe des Landkreises das Team. Die erwachsenen Feuerwehrleute, bei diesem Einsatz in der Rolle der aufmerksamen Beobachter, waren sehr zufrieden. „Das machen sie richtig gut“, lobte der stellvertretende Wehrleiter Harald Bohl. Der Nachwuchs freute sich über spannende Aufgaben, Lob, konstruktive Kritik, die gute Verpflegung und war sich einig: „Es ist cool, bei der Feuerwehr zu sein.“

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