Rheinpfalz Hausärzte werden knapp

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Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) arbeiten in Rheinland-Pfalz 2730 Hausärzte (Stand Oktober 2013). Ihre Anzahl ist seit 2005 um 1,2 Prozent gestiegen. Die Anzahl aller zugelassenen Ärzte ist im gleichen Zeitraum um 6,4 Prozent auf 6926 Personen geklettert. Während 2005 noch 43,6 Prozent aller Kassenärzte Hausärzte waren, ist deren Anteil bis vergangenen Herbst auf 41,5 Prozent gesunken. Die Bevölkerung wird älter, und je älter die Menschen sind, desto häufiger gehen sie zum Arzt und desto zeitintensiver wird ihre Behandlung. Jeder zweite gesetzlich Krankenversicherte zwischen 18 und 44 besuchte 2011 einen Hausarzt. In der Gruppe der 80-Jährigen und älter waren es 91 Prozent. Aber auch die Hausärzte werden älter. Im Schnitt zählen sie in Rheinland-Pfalz 55 Jahre. Fast jeder dritte Hausarzt ist 60 oder älter. Es wird schwieriger, Hausarztsitze wieder zu besetzen. Seit 2005 konnten in landesweit 29 Gemeinden solche Sitze nicht weitergeführt werden. In neun Gemeinden, in denen zuvor eine Zweigpraxis betrieben wurde, gibt es inzwischen überhaupt keine Arztpraxis mehr. In 17 Gemeinden wurden alle zuvor existierenden Hausarztsitze in Zweigpraxen umgewandelt. Bis 2020 müssen nach KV-Angaben in Rheinland-Pfalz knapp 1400 Hausärzte ersetzt werden. 2012 gab es in 568 Gemeinden hausärztliche Vertragspraxen. In 169 dieser Gemeinden müssen bis 2020 für alle dort betriebenen Praxen Nachfolgeregelungen gefunden werden. (nob)

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