Rheinpfalz Gemeinde Grundstück geschenkt

Die Gemeinde Schmalenberg hat ein Grundstück im Bereich „Sarkandel“ geschenkt bekommen. Peter und Michael Jacob und ihre Schwester Regina Rossbach lassen das 2600 Quadratmeter große Areal, das unmittelbar an den Grillplatz grenzt, der Gemeinde auf diesem Weg zukommen. Der Gemeinderat nahm die Schenkung an.
„Das sind erfreuliche Geschichten“, sagte Bürgermeister Peter Seibert (WG Seibert) und erklärte, dass die Gemeinde nur die Kosten der Beurkundung zu tragen habe und künftig die Grundsteuer A für das Gelände. Das Grundstück sei, so weit bekannt, frei von Altlasten und habe keinen nennenswerten Baumbestand. Bei Baumaßnahmen, die landespflegerische Ausgleichsmaßnahmen erfordern, könnte es eingebracht werden. Für die Benutzung der Holzlandhalle wurde eine überarbeitete Benutzungsordnung verabschiedet. Zugleich wurden die Gebühren nach zehn Jahren etwas angehoben. Wer die Halle etwa für Hochzeitsfeiern mieten will, zahlte bisher 130 Euro. Künftig kostet der Saal für Einheimische 150 Euro, für Auswärtige 200 Euro. Kommt die Küche dazu, werden statt 180 nun 200 Euro (Einheimische) beziehungsweise 260 Euro fällig. Die Preise gelten auch bei Vereinsveranstaltungen, die auf Gewinnerzielung ausgelegt sind. Bei Trauerfreiern bleiben die Kosten für Einheimische unverändert bei 65 Euro ohne Küche und 90 Euro mit Küche. Auswärtige Mieter zahlen künftig 85 beziehungsweise 120 Euro. Bei den Preisen habe man sich an den Nachbargemeinden Geiselberg und Heltersberg orientiert, die, wie berichtet, zuletzt auch Anpassungen vorgenommen hatten. So wurde in die Benutzungsordnung auch aufgenommen, dass bei nicht rechtzeitiger Absage einer Buchung 75 Prozent der Benutzungsgebühr fällig werden. Mit Blick auf das 2019 anstehende Jubiläum „650 Jahre Schmalenberg“ entschied der Rat, auf die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu verzichten, da für das Jubiläum alle Kräfte und Energie benötigt würden. Seibert teilte dem Rat mit, dass der Haushalt genehmigt sei. Für die desolate Heizungsanlage des Kindergarten sei Geld eingestellt. Die Erneuerung der Sanitärinstallationen in der früheren Lehrerwohnung dürfe erst angegangen werden, wenn die Wohnung neu vermietet wird. Derzeit seien dort noch Asylbewerber untergebracht. Zum Thema Übernahme der Trägerschaft des Kindergartens merkte Seibert an, dass die Arbeiten dazu laufen, aber noch viele Formalitäten zu klären seien. Man sei optimistisch, den angestrebten Übernahmetermin 1. Juli einhalten zu können. Großes Lob gab es von den Moderatoren des Jugendforums für die Jugendlichen. Diese hätten tatkräftig angepackt bei der Sanierung des Jugendraums. Geöffnet wird freitags von 16 bis 22 Uhr und samstags von 15 bis 22 Uhr. Die Zielgruppe ist zwischen 12 und 21 Jahre alt. Auch die Reinigungsfrage sei geklärt. Die Jugendlichen seien bereit, das zu organisieren, sagte Benjamin Gundacker. Das habe auch bisher schon „super funktioniert“. Es gebe jeweils einen Schlüsselbeauftragten bei den Jugendlichen, der dann an diesem Tag verantwortlich sei. Dazu werde eine Liste mit Notfallnummern erstellt. Seibert erwähnte, dass die Fraktion „Ja für Schmalenberg“ den Jugendraum mit initiiert habe. Als es ums Helfen ging, sei von deren Mitgliedern aber nichts zu sehen gewesen. Er wisse schon, dass ihm von der Fraktion jetzt entgegengehalten werde, dass man ihnen nicht Bescheid gesagt habe. „Aber andere Leute kommen und helfen und müssen nicht am Arsch gekratzt werden“, stellte der über das Verhalten der „Ja“-Fraktion verärgerte Bürgermeister fest.