Rheinpfalz Fahrplan steht fest

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Der Fahrplan zur Bildung des neuen protestantischen Kirchenbezirks „An Alsenz und Lauter“ steht. Zum 1. Juni geht das Dekanat Lauterecken in dem dann mit 53.000 Mitgliedern in 48 Kirchengemeinden größten Dekanat der pfälzischen Landeskirche auf. Kurz vorher, am 21. Mai, findet die Wahl des Dekans statt. Von der Lauterecker Dekanin Diana Lipps gibt es unterdessen keine Neuigkeiten.

Lipps hatte nach dem Wechsel ihres Ehemannes von Zoar zur Theodor-Fliedner-Stiftung nach Mülheim/Ruhr angekündigt, dass die Eheleute nicht auf Dauer getrennte Wohnsitze haben wollten (wir berichteten). „Persönlich kann ich keine Neuigkeiten mitteilen“, erklärte sie jetzt auf die Frage der RHEINPFALZ, ob sie Lauterecken verlassen werde. Offenbar gibt es auch noch keinen Termin für ihre Verabschiedung. Dagegen ist der Fahrplan zur Bildung des neuen Kirchenbezirks klar. Das Dekanat „An Alsenz und Lauter“ umfasst künftig neben Lauterecken – nach Rockenhausen mit knapp 10.000 Protestanten das zweitkleinste Dekanat der Landeskirche – die Kirchenbezirke Rockenhausen, Winnweiler und Otterbach. Die erste Bezirkssynode ist am 11. März. Dabei werden unter anderen der Senior (Vertreter des Dekans) sowie der Vorsitzende der Bezirkssynode bestimmt. Die Wahlordnung sieht zudem die Wahl der weltlichen Bezirkssynodalen durch die Presbyterien bis spätestens 16. Januar vor. Die Ausschreibung der mit der Dekansfunktion verbundenen Pfarrstelle Otterbach, wo künftig der Sitz des neuen Kirchenbezirks sein wird, erfolgt bis 12. März. Die Bewerbungsfrist läuft am 1. April ab. Der Otterbacher Dekan Matthias Schwarz (51) hatte bereits seine Kandidatur angekündigt. Kollege Michael Pernt-Weigel aus Winnweiler wechselt in diesem Monat in den Ruhestand. Der Rockenhausener Dekan Christian Rust wird im Mai folgen. Noch im November 2014 hatte die Bezirkssynode in Lauterecken überraschend Abstand von der Viererfusion genommen. Stattdessen hatten sich die Synodalen für einen Zusammenschluss nur mit Otterbach ausgesprochen. Im Dezember wurde die Viererfusion dann von der Kirchenregierung beschlossen. Weil es weniger Kirchenmitglieder gibt, sollen nach dem Willen der Landeskirche die 19 Dekanate auf zwölf schrumpfen. Bis 2022 soll ein Kirchenbezirk mindestens 30.000 Mitglieder zählen. Diese Marke wird vom Dekanat Kusel mit rund 24.000 Mitgliedern unterschritten. (suca/Archivfoto: M. Hoffmann)

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