Rheinpfalz Drogen: Kripo findet Marihuana und Geld am Umwelt-Campus

Hoppstädten-Weiersbach. Fast zwei Kilo Marihuana-Blüten und Haschisch sowie rund 10.000 Euro Dealer-Geld hat die Polizei am Dienstag in einem Studentenzimmer am Umwelt-Campus Birkenfeld sichergestellt. Dies teilte gestern der Leiter der Kriminalpolizei und des Rauschgiftdezernats Idar-Oberstein, Gerd Rausch, auf Anfrage der RHEINPFALZ mit.
Bei der Durchsuchung am frühen Dienstagmorgen sei ein 28-jähriger Bewohner bei dem Versuch, Cannabispflanzen neben seiner Küchenzeile zu züchten, auf frischer Tat ertappt worden, berichtete die Polizei. Der Mann steht nach Polizeiangaben in Verdacht, andere Studenten regelmäßig mit Betäubungsmitteln versorgt zu haben. In der elterlichen Wohnung des Beschuldigten im Saarland habe er ebenfalls Drogen sowie mehrere Waffen gelagert. Die Polizei war nach Hinweisen aus der Studentenschaft auf den mutmaßlichen Drogendealer aufmerksam geworden. Daraufhin waren mehrere Studentenwohnungen im Kreis Birkenfeld durchsucht worden. Bei dem 28-Jährigen fanden die Beamten auf nur knapp 14 Quadratmetern zahlreiche Behältnisse mit Marihuana-Blüten sowie Haschischstücken vor. „Der Beschuldigte war zudem gerade im Begriff, sich an einer Zucht von Cannabispflanzen in einer kleinen Indoor-Plantage neben der Küchenzeile zu versuchen“, heißt es im Polizeibericht. „Durch Cannabis wird heute sehr viel Unheil verbreitet“, betonte Rausch mit Blick auf die stark gestiegenen halluzinogenen Inhaltsstoffe. Der Student sei zwar zunächst auf freien Fuß gesetzt worden. Er werde sich jedoch bald wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen, kündigte die Polizei an. |suca