Rheinpfalz Das Landesfest der kurzen Wege

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Der 32. Rheinland-Pfalz-Tag wird für die Region ein ganz besonderer. Erstmals wird das Landesfest im Landkreis Kaiserslautern stattfinden – in Ramstein-Miesenbach, das im kommenden Jahr seinen 800. Jahrestag feiert. Die Vorbereitungen für die drei Festtage vom 26. bis 28. Juni laufen bereits. Wer aktiv dabei sein will, muss sich bewerben.

Wer beim Landesfest mit seiner Gruppe auf der Bühne stehen, Speisen oder Getränke verkaufen oder bei einem der Märkte Waren feilbieten möchte, der muss sich bei der Staatskanzlei bewerben. Zeit dazu ist noch bis zum 30. November. „Grundsätzlich geht da Qualität vor Quantität“, sagt Joachim Felka. Er ist von Seiten der Stadt Ramstein-Miesenbach zuständig für die Projektplanung des Rheinland-Pfalz-Tages. Ralf Hechler, Beigeordneter der Verbandsgemeinde, fügt auch mit Blick auf einen geplanten Bauern- und Ökomarkt hinzu: „Alles, was handwerklich passt, ist erlaubt.“ Letztlich laufe alles über die Staatskanzlei. Außer was die großen Bühnen betrifft. Die Radiosender werden sich ihr Bühnenprogramm und ihre Caterer selbst aussuchen. Wer alles in Ramstein-Miesenbach auf der Bühne stehen wird, ist noch nicht klar. Auch die Standorte der verschiedenen Bühnen sind noch nicht endgültig festgelegt. Freilich gibt es aber schon Ideen: RPR1 tendiert zu den Hanfgärten, das SWR zum Prometheusplatz. Der Landesverband der Feuerwehren könnte mit einer kleinen Bühne am Edeka vertreten sein, die Landesbühne am John-F.-Kennedy-Platz, eine Klassikbühne am Schulhügel, der Landesverband der Musikschulen möglicherweise in der Steinwendener Straße oder dem Busbahnhof. DRK, Malteser und Feuerwehr werden sich unter Umständen am Rathausring präsentieren, auf dem Hartplatz und im Reichswaldstadion sind Sport- und Spieleverbände vertreten. Genauso wie Bundeswehr und US-Streitkräfte und womöglich auch der Platz des Landkreises, den der Kreis, die Stadt Ramstein-Miesenbach, die Kreissparkasse und die RHEINPFALZ gemeinsam mit einer Bühne beleben wollen. In der Ortsmitte soll es sternförmig einen Markt der Städte und Landkreise geben. Gefeiert wird auch in der Reichswaldsporthalle, wo der Radiosender Big-FM am Freitag und Samstag von 23 bis 3 Uhr zur „Party nach der Party“ einlädt. Ganz in der Nähe können die Besucher zuvor in luftige Höhen steigen: Am Eingang des Reichswaldstadions wird es ein Riesenrad geben. „40 Meter hoch“, erzählt Hechler. Es soll das Landesfest der kurzen Wege werden, sagt der Beigeordnete. Vom Bahnhof bis zum Stadion seien es beispielsweise nur 600 Meter. Klappt es sogar, dass man über den Morbach für das Wochenende eine Brücke bauen kann, können die Besucher durch eine grüne Aue schlendern – und müssen nur 350 Meter vom Bahnhof bis zum Stadion laufen. Fest steht die Route des Festumzugs, der am 28. Juni mit rund 100 Zugnummern und 2500 Teilnehmern durch die Stadt ziehen – und im SWR-Fernsehen übertragen − wird. Von der Ecke Kinderschar Straße/Maxstraße geht es über die Landstuhler, die Schul- und Bahnhofstraße, den Rathausring, die Otto-, Spesbacher, Siedlungs- und Jahnstraße zurück in die Maxstraße. Ziel sei es, möglichst viele ehrenamtliche Helfer zu gewinnen. Dafür soll es in nächster Zeit Informationsveranstaltungen geben. „Damit die Menschen wissen, was auf sie zukommt“, sagt Felka.

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