Rheinpfalz Am Kundenverhalten orientiert

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Bereits seit 50 Jahren ist die Volksbank Lauterecken mit einer Zweigstelle in Offenbach-Hundheim vertreten. Am Mittwochabend wurde nun eine komplett neu gestaltete Schalterhalle der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nach rund drei Monaten Umbauzeit steht den Kunden jetzt eine moderne, hell und freundlich gestaltete Zweigstelle offen. Im Eingangsbereich zeigt eine eindrucksvolle Panorama-Aufnahme, aufgenommen von Kurt-Werner Augenstein, auf einer Glastrennwand die beiden Ortsteile. Da Augenstein für die Aufnahme kein Honorar wollte, erging auf dessen Wunsch eine Spende der Volksbank in Höhe von 500 Euro an die Evangelische Kirchengemeinde, die Pfarrer Johannes Hülser dankend entgegennahm. Doch die Baumaßnahme hatte keineswegs nur kosmetische Gründe. „Der Umbau war nötig geworden, weil sich ein verändertes Anforderungsprofil abgezeichnet hat“, informierte Joachim Wagner, Vorstand der Volksbank in Lauterecken. „Während früher vor allem der Geldverkehr im Fokus stand, liegt der Schwerpunkt heute vermehrt auf der Beratung der Kunden“, ergänzte Wagner. Da aber in Offenbach-Hundheim nur ein Beraterbüro zur Verfügung stand und man so den neuen Anforderungen nur bedingt gerecht werden konnte, investierte man insgesamt etwa 330.000 Euro in den Umbau, um ein zweites Beraterbüro einzurichten. „Hinter diesem Umbau steht ein Konzept, das die persönliche Ansprache vor Ort und Selbstbedienungselemente sinnvoll miteinander verbindet. Zudem war uns wichtig, eine offene, funktionale und transparente Stelle zu schaffen“, erläuterte Klaus Gerber, ebenfalls Vorstand der Lauterecker Volksbank, den Ansatz der Umbaumaßnahme. Die Kosten für die Modernisierung setzen sich aus rund 260.000 Euro für den Umbau der Schalterhalle und etwa 70.000 Euro für neue Selbstbedienungsgeräte in der Schalterhalle zusammen. Um sicherzugehen, dass die neue Technik auch wie geplant funktioniert, war die neu gestaltete Zweigstelle bereits in der Woche vor der offiziellen Eröffnung im „Testbetrieb“ geöffnet. Aber auch während der Umbauzeit konnten die Kunden wie gewohnt ihre Bankgeschäfte erledigen. Der Kundenverkehr lief im Obergeschoss weiter, und wer Bargeld brauchte, konnte dies an Automaten bekommen, die in einem Container neben der Bank zur Verfügung standen. Mit der modernisierten Zweigstelle sei man jetzt gewappnet für die Zukunft und könne den Ansprüchen der Kunden an eine moderne Bank gerecht werden, zeigte sich auch Melanie Alt, Regionalmarkleiterin und Generationenberaterin in Offenbach-Hundheim, sicher. (dbu)

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