Eisenberg Aktuell Notiert: Ausfälle im Zugverkehr

«Kirchheimbolanden.» Seit vergangener Woche kommt es auf der Strecke Mainz-Alzey- Kirchheimbolanden zu Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen. Grund seien Probleme an den Schienen, wie aus einer Pressemitteilung des Betreiberunternehmens Vlexx hervorgeht. Demnach hätten die über Monate anhaltend hohen Temperaturen Auswirkungen auf den Zustand des Untergrunds und der Gleise auf dieser Strecke gehabt. Um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten, müssten nun die Züge auf der Strecke Armsheim-Marienborn langsamer fahren. Zudem müsse teilweise eingleisig gefahren werden, was ebenfalls zu Verzögerungen führe. Die DB als Infrastrukturbetreiber habe einen Gleismesstriebzug über die Strecke geschickt, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Dabei sei festgestellt worden, dass Stopfarbeiten im Gleisbett notwendig seien. Bis wann diese abgeschlossen sein werden, stehe noch nicht fest. „Auch wenn wir die Situation nicht beeinflussen können, bitten wir unsere Fahrgäste für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung“, so Frank Höhler, Geschäftsführer der Vlexx GmbH in der Pressemitteilung. Auf der Website www.vlexx.de können Fahrgäste über den Live-Fahrplan sowie über die aktuelle Verkehrslage erfahren, ob es bei ihrem Zug zu Einschränkungen kommt. In Steinborn wird zu schnell gefahren – dieses Thema stand auch bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats mal wieder im Fokus. So beschwerte sich ein Anwohner in der Einwohnerfragestunde über die seit Jahren in der Lessingstraße installierten Kölner Teller und forderte deren Beseitigung. Für die Anwohner der Straße sei mit diesen Hindernissen, die „aus einer Schnapsidee entstanden“ seien, eine unzumutbare Lärmbelästigung verbunden. Autofahrer führen mit „quietschenden Bremsen“ bis vor die Hindernisse, um nach deren Überwindung die Geschwindigkeit wieder zu erhöhen. Dass in der Beethovenstraße, die als Tempo 30-Zone ausgewiesen ist, immer noch „gerast“ wird, beklagte ein weiterer Einwohner. In seinem Beitrag bezog er sich auf die geplante Geschwindigkeitsüberwachung in der Zuständigkeit der Verbandsgemeinde Eisenberg und forderte Messungen vor Ort. Es werde aber noch zwei Jahre dauern, bis es soweit ist, sagte Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Schwalb (SPD), der auch dem VG-Rat angehört. Dieses Gremium hatte den Beschluss zur Geschwindigkeitsüberwachung in Zusammenarbeit mit der VG Winnweiler gefasst und den Antrag dazu auf den Weg gebracht. Bürger, die sich in besonderer Weise engagiert und verdient gemacht haben, sollen künftig am Ende eines Jahres geehrt werden. Dies kündigte Ortsvorsteher Alexander Haas (FWG) in der Sitzung des Steinborner Ortsbeirats an. Wie die Ehrung gestaltet wird, müsse noch festgelegt werden, so Haas. Von Bürgern könnten verdiente Mitbürger vorgeschlagen werden.