Rheinpfalz Überschüsse dank Windrädern

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Bei der Sitzung des Kirrweilerer Ortsgemeinderates standen am Dienstagabend unter anderem der Forsthaushalt, die Breitbandversorgung und die Beteiligung am Ausbau des Kindergartens in St. Julian auf der Tagesordnung.

Mit rund 133 Hektar Fläche gehört Kirrweiler zu den eher waldreichen Gemeinden. Revierförster Dietmar Antoni prognostizierte aber ein Defizit von 2649 Euro. Die exakten Zahlen für das ausgelaufene Forstwirtschaftsjahr konnten allerdings laut Antoni noch nicht ermittelt werden. Geplant ist in diesem Jahr neben dem Einschlag von Brennholz für Selbstwerber die Ernte von Tannenstammholz für die Industrie. Auch wenn noch viele Fragen offen sind, überträgt die Ortsgemeinde die Aufgabe der Breitbandversorgung an den Landkreis. Nach einer von der Verwaltung vorgelegten Übersichtskarte seien lediglich zehn Haushalte mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde unterversorgt – was im Rat allerdings niemand so recht nachvollziehen konnte. Für die Erweiterungs- und Anbaumaßnahme im Kindergarten St. Julian legte der Rat eine Obergrenze von 9000 Euro als Beteiligung fest – allerdings unter der Bedingung, dass die Kita weitere 15 Jahre für Kinder aus Kirrweiler zur Verfügung steht. Im Falle einer Schließung oder Umstrukturierung des Einzugsgebietes behält sich die Ortsgemeinde vor, das Geld zurückzuverlangen. Für das Haushaltsjahr 2014 muss Kirrweiler 7305 Euro zu den ungedeckten Personal- und Sachkosten des Kindergartens St. Julian schultern. Ortsbürgermeister Albert Reiß teilte außerdem mit, dass der Doppelhaushalt 2016 / 2018 von der Kommunalaufsicht genehmigt wurde. Dabei seien die Überschüsse von rund 64.500 Euro in 2016 und 73.500 Euro in diesem Jahr den Einnahmen aus den drei Windrädern zu verdanken. Sie sollen dazu verwendet werden, das Darlehen zum Ausbau des Gemeindehauses abzubezahlen. |mhz

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