Rheinpfalz Über 28 Vorschläge einzeln abgestimmt

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Im Zuge der Fortschreibung des Flächennutzungsplans sprach sich der Ortsgemeinderat Schönenberg-Kübelberg einstimmig für Abrundungen beziehungsweise Änderungen der Bauleitpläne aus. Über die 28 Vorschläge, die Markus Bauer, Leiter der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung, vorstellte, ließ Ortsbürgermeister Josef Weis einzeln abstimmen.

Strittig, bei zwei Gegenstimmen (beide SPD), war lediglich die Ausweisung eines Mischbaugebietes in Höhe des Campingplatzes. Die Gemeinde, so der Hinweis von Michael Guth (SPD), solle diese Fläche weiter zur Naherholung anbieten – nicht zuletzt wegen der schönen Aussicht. Vornehmlich im Ortsteil Schmittweiler wurden Bauflächen in landwirtschaftliche Nutzungsflächen umgewandelt. Mit der Umwandlung der Flächen wolle man ein deutliches Signal setzten, dass die Ortsgemeinde weiter an den Plänen einer Umgehungsstraße festhalte. Dem demografischen Wandel trage man insofern Rechnung, dass man die Baulücken im Ortskern ausfüllen wolle. Die Gemeinde Schönenberg-Kübelberg darf in den nächsten zehn Jahren knapp neun Hektar als Baufläche ausweisen. Bei den ausgewiesenen Flächen achtete Planer Bauer darauf, dass fast alle Baugrundstücke an das bestehende Kanal- und Abwasserkanalnetz angeschlossen werden können. Einvernehmlich vergab das Gremium den Auftrag zur Sanierung verschiedener Ortsstraßen an die Firma Karl Müller. Das Tiefbauunternehmen aus Enkenbach-Alsenborn hatte mit knapp 39.400 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Die Erneuerung einer Einfriedungsmauer an der Kita in Schönenberg, vergab der Rat einstimmig an das Landschaftsbauunternehmen Eckhardt, das mit 20.000 Euro das günstigste Angebot abgegeben hatte. Die bereits bei der März-Sitzung beschlossene Maßnahme, auf dem Friedhof im Ortsteil Schönenberg im Bereich der Urnenwände den Boden mit Betonpflaster zu befestigen, soll nun umgesetzt werden. Ortsbürgermeister Weis wurde ermächtigt, den Auftrag an den günstigsten Bieter zu vergeben. Wie Weis erklärte, soll die zirka 26.00 Euro teuere Maßnahme über Haushaltsumschichtungen finanziert werden. Eine Spende über 1000 Euro von der Inhaberin des Gasthauses Schleppi, Doris Dornberger, nahm der Rat an. (res)

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