Sport Zur Sache: Handball im Internet – ein Selbstversuch

„Kein Aber“ ist das Motto der DKB für ihren WM-Livestream. Aber ... nach wenigen Spielminuten passiert es dann: Der Bildschirm bleibt grau. Die „Bad boys“ bekommt man dann erst mal nicht mehr zu sehen, dafür kann man die Entwicklung einer Empörungswelle live bei Facebook und Twitter verfolgen. Auch ganz unterhaltsam, aber nur wenig spannend. Ende der ersten Halbzeit dann endlich wieder Bilder aus Rouen. Richtig scharf werden die aber nur phasenweise, je nach Gefühlslage der Verbindung. Dazwischen schaut man sich das Treiben wie durch eine Milchglasscheibe an. Sport1-Moderator Markus Götz kommentiert zwar gewohnt kenntnisreich, aber zum abendlichen Familienereignis wird das so ganz ohne Interviews und Rahmenprogramm wohl eher nicht. Später dann noch die Info, dass es an der Signalunterbrechung durch den Rechteinhaber „beIN“ gelegen habe. Dass man sich doch tatsächlich einmal ARD und ZDF herbeiwünschen würde... |xgr