Sport Wieder kein Sieg
Die Damen des BASF TC Ludwigshafen verlieren ihr zweites Heimspiel 4:5 gegen TEC Waldau Stuttgart.
Auch im zweiten Heimspiel der Tennis-Bundesliga hat es gestern für die Damen des BASF TC Ludwigshafen nicht zum erhofften ersten Sieg gereicht. Gegen den TEC Waldau Stuttgart kassierten die Ludwigshafenerinnen eine 4:5 (3:3)-Niederlage. Stuttgarts Mannschaftsführer Thomas Bürkle konnte sein Glück nach der ersten Einzelrunde gar nicht fassen. Da lagen die Gäste mit 2:1 in Führung. „Wenn mir das einer vor einer Dreiviertelstunde gesagt hätte, dann hätte ich das nie geglaubt.“ Eine Dreiviertelstunde zuvor hatten Ysaline Bonaventure an Punkt zwei und Katharina Hobgarski auf Position vier jeweils den ersten Durchgang für den BASF TC sicher und locker für sich entschieden. Beide dominierten ihre jeweilige Gegnerin und steuerten auf scheinbar sichere Punkte für den Gastgeber zu. Doch beide brachten das Spiel nicht über die Runde, brachen jeweils im zweiten Satz ein. Im Matchtiebreak fehlte dann ein wenig das Glück. Beim 10:9 im Matchtiebreak hatte Bonaventure gegen ihre belgische Landsfrau Kimberly Zimmermann Matchball, produzierte dann aber zwei Doppelfehler in Serie. Zimmermann verwandelte den geschenkten Matchball sicher. „Sie hat angefangen nachzudenken und ist immer unsicherer geworden“, kommentierte BASF-Trainer Steffen Neutert. Und auch Hobgarski hatte beim Stand von 10:9 einen Matchball, produzierte statt des Spielgewinns einen Doppelfehler. „Ich habe keine Luft mehr bekommen“, entschuldigte sich Hobgarski für den schwachen Auftritt ab dem zweiten Durchgang. Gut, dass wenigstens Nora Niedmers sich ins Spiel zurückkämpfte, und ihr Einzel gegen Valeria Solovyeva im Matchtiebreak mit 13:11 für sich entschied. Und noch besser, dass Mihaela Buzarnescu im Spitzeneinzel zwar ebenfalls Satz eins dominierte, in Satz zwei einbrach, aber zumindest den Fluch im Matchtiebreak durchbrach. Deshalb stand es nach dem Sieg von Irina Bara 3:3 nach den Einzeln. Die Doppel mussten entscheiden und sie entschieden für die Stuttgarterinnen.