Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Verbandsliga: Steinbach will eine gute Rolle spielen

In der Partie gegen TuS Mechtersheim am Sonntag: Steinbachs Nils Frey verfolgt Berkan Ronay Celebi.
In der Partie gegen TuS Mechtersheim am Sonntag: Steinbachs Nils Frey verfolgt Berkan Ronay Celebi.

Der TuS Steinbach musste in der vergangenen Runde bis zum Schluss um den Ligaverbleib zittern. Letztlich wurde aber das Ziel „oben bleiben“ in der Aufstiegssaison erreicht.

In der Sommerpause haben die Steinbacher einige Leistungsträger verloren, sich aber mit einigen Akteuren, die Oberligaerfahrungen haben, verstärkt. Der Ligaverbleib ist aber auch diesmal das Ziel. Doch der Start verlief nicht so gut. Nach zwei Spieltagen steht für die Donnersberger in der Verbandsliga Südwest lediglich ein Punkt auf dem Konto.

Kein guter Auftakt

Beim Auftakt gegen den Oberliga-Absteiger SV Morlautern kam Steinbach nicht über ein 1:1 hinaus. Ein Punkt – doch in den Augen von TuS-Coach Daniel Ghoul fühlte es sich nach mehr an. „Definitiv ist da viel mehr drin gewesen“, sagt der Spielertrainer im Rückblick. Cedric Fischer sicherte den Ausgleich, der Treffer wurde vorbereitet von Florian Bicking – einer der neuen Spieler, die vom Auftaktgegner SV Morlautern kamen. „Florian und Leopold Mühlen, die aus Morlautern zu uns gewechselt sind, sind auf jedenfalls eine Bereicherung, qualitativ und menschlich“, sagt Ghoul. Vom zukünftigen Ligakonkurrenten kamen Torwart Milan Junghans und der 28-jährige Mittelfeldmann Ladarius De Juan Bell.

Mit dem 30 Jahre alten US-Amerikaner Timothy Andrew Brackett holte der TuS noch einen Kreativspieler für das Mittelfeld, der zuletzt Co-Trainer bei der zweiten Mannschaft von Hassia Bingen war. Vom Bezirksligisten Saarlouis schloss sich der 22-jährige Lorenzo Hernandez den Steinbachern an – auch er ein Spieler für das Mittelfeld. Überdies gab es zwei Neuzugänge von Phönix Schifferstadt. Julius Neu und Mohamed Lamine Jalloh sind weitere Kandidaten für die Stammelf.

Abgänge schmerzen

Torjäger Dominick Schwarz ging zur TSG Pfeddersheim. Armen Hayrapetyan hat aufgehört. Er will sich offenbar auf das Boxen konzentrieren. „Das sind schon Abgänge, die uns schmerzen, weil es Spieler waren, die zuverlässig gewesen sind und viele Minuten gespielt haben“, erläutert Coach Ghoul.

Im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den Oberligaabsteiger TuS Mechtersheim verpassten die Donnersberger einen möglichen Erfolg und unterlagen letztlich unverdient mit 0:2. „Auch da hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt, wenn nicht sogar mehr“, meint Ghoul. Trotz des ergebnistechnisch schwachen Starts gibt sich der Steinbacher Spielertrainer selbstbewusst, aber auch realistisch: „Wir haben erneut nur einen schmalen Kader. Dennoch glauben wir, dass wir eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen können. Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt, das konnte man in den ersten Begegnungen gut sehen.“ Ghoul weiter: „Ich denke, auch wenn es diesmal weniger Absteiger geben wird, maximal vier aufgrund der 16er-Liga, wird es schwerer als in der vergangenen Runde, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Liga wird wohl viel ausgeglichener als noch in der letzten Saison.“

x