Handball
TSG Haßloch verliert Pfalzderby gegen Dansenberg
Nach den zuletzt nicht gerade sportlich erfolgreich verlaufenden Wochen ist zumindest der ambitionierte Drittligist TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Gestern Abend gewannen die Westpfälzer das Pfalzderby bei der TSG Haßloch mit 32:27 (14:14) und dürfen weiterhin auf die Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga hoffen.
Dagegen verlor die TSG vor über 300 Zuschauern beim Einstand des neuen Trainers Andreas Reckenthäler das sechste Spiel in Folge. Allerdings macht der Auftritt der Gastgeber, die in den ersten 40 Minuten den körperlich und spielerisch stärkeren Gästen Paroli boten und die Partie bis zum 18:18 Ausgleich offen hielten, für die weiteren Aufgaben Mut. Dabei zeigten sich die Haßlocher besonders im Abwehrverhalten deutlich aggressiver und emotionaler als noch zuletzt.
Souverän und kaltschnäuzig
Die Westpfälzer ließen sich vom Ausgleich keinesfalls einschüchtern, agierten weiter souverän und kaltschnäuzig und zwangen die Gastgeber zu einfachen Fehlern. Das brachte sie dann auch auf Siegeskurs. Nach den beiden sicher von Fabian Serwinski verwandelten Siebenmetern sorgte dann Torben Waldgenbach ebenfalls mit einem Doppelschlag zum 18:22 (45.) für die Vorentscheidung.
Haßloch bemühte sich um Schadensbegrenzung, scheiterte aber immer wieder am glänzend parierenden TuS-Keeper Henning Huber. So erwischten die Dansenberger auch nach dem Anpfiff den besseren Start und zogen nach zehn Minuten mit 6:3 davon. Aber die Gastgeber ließen sich gegen die äußerst aggressive Abwehrreihe nicht aus dem Konzept bringen und kamen mit zunehmender Spieldauer dem Ausgleich immer näher. Theo Surblys sorgte mit seinem Schlagwurf aus dem linken Rückraum für den umjubelten 10:10-Ausgleich. Die Partie blieb weiterhin offen, bis eben Dansenberg sich nach 40 Minuten absetzen konnte.
So spielten sie
TSG Haßloch: Bitz (ab 46.), Schlingmann (1.-45.) - Seelos (4), Götz, Triebskorn (5), - Kern (4), Gregori (4) - Julius Herbert (2) - Surblys (2), Djozic (4/4), Konstantin Herbert (2), Zech
TuS 04 Dansenberg: Huber, Becker (bei einem Siebenmeter) - Egelhof (4), Rose (3), Claussen (4) - Serwinski (6/5), Dettinger (3) - Bösing (2) - Röller (4), Waldgenbach (3), Timo Holstein, Rebelo (2), Kiefer (1)
Spielfilm: 1:3 (6.), 3:6 (10.), 5:8 (15.), 8:9 (22.), 10:10 (25.), 13:13 (28.), 14:13 (29.) 14:14 (30. Hz.)., 16:17 (36.), 18:18 (40.), 18:23 (46.), 17:21 (50.), 24:28 (56.), 27:32 (60. Ende) - Siebenmeter: 4/4 - 5/4 - Zeitstrafen: 4:3 - Beste Spieler: Seelos, Triebskorn – Egelhof, Claussen, Huber - Zuschauer: 300 - Schiedsrichter: Czommer/Marin (Mutlangen/Stuttgart).