FCK
Stadt und Klub sprechen konkreter übers Stadion
Aber natürlich muss sich die Profifußball-Kapitalgesellschaft des FCK auch auf das Szenario vorbereiten, dass die erste Mannschaft aus der Dritten Liga absteigt und 2021/22 in der Regionalliga Südwest antritt. Allein für diesen Fall hat der FCK nach RHEINPFALZ-Informationen bei der Stadt Kaiserslautern respektive der städtischen Stadiongesellschaft die Pachtreduzierung für das Fritz-Walter-Stadion beantragt. Das bestätigte die Stadt auf Anfrage. 400.000 Euro Grundpacht stellt sich der FCK, der in den letzten drei Spielen den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse sichern kann, in seinem Antrag für die Vierte Liga vor. Bisher zahlt der Klub 625.000 Euro für eine Drittliga-Spielzeit. 100.000 Euro Zusatzpacht würden laut Antrag bei einem Zuschauerschnitt von 18.000 fällig (bisher Zusatzpacht bei 21.000 Besuchern) – während der Pandemie nicht erreichbar.
Gespräche über Wartung und Instandhaltung
Gegenstand konkreterer Gespräche zwischen Stadt und Klub sind auch die Wartungs- und Instandhaltungskosten. Diese schwer zu beziffernde Größe von jedoch mindestens mehreren Hunderttausend Euro pro Saison trägt bisher allein der FCK als Pächter – was dem Klub schon in der Dritten Liga schwerfällt. Der ursprüngliche Stadionvertrag stammt noch aus weitaus besseren FCK-Zeiten. Der Klub bietet der Stadt für den Abstiegsfall zudem weitere Räume im Stadion zur Vermarktung an, erwägt dafür, mit der verkleinerten Geschäftsstelle innerhalb der Arena umzuziehen sowie Büros auf sein Gelände auf dem Fröhnerhof zu verlagern.
