Handball
Rhein-Neckar Löwen sind bereit für Göppingen
Das Spiel war eine klare Steigerung gegenüber den beiden Partien gegen die Kadetten Schaffhausen in der Vorwoche. Die Löwen spielten mit Tempo und hatten Spielwitz, die Abwehr ackerte und hatte mit Routinier Nikolas Katsigiannis einen guten Rückhalt. Bereits nach einer Viertelstunde waren die Löwen in der Lage, sich auf drei Tore abzusetzen, sie bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit aus und hielten ihn dann auch.
Tolles Tempo
„Das Tempo, das wir 60 Minuten gegangen sind, war für Trebnje einen Tick zu hoch. Aber das muss man erst einmal auf die Platte bringen“, resümierte Trainer Martin Schwalb. Im zweiten Durchgang probierte der Coach das eine oder andere. David Späth durfte zwischen die Pfosten, WM-Silbermedaillengewinner Albin Lagergren feierte sein Comeback. Im Mittelblock agierten nun Mait Patrail und Jesper Nielsen statt Ilija Abutovic und Ymir Gislason. Der junge Philipp Ahouansou legte einen klasse Auftritt hin und warf fünf blitzsaubere Tore. „Am Montag gut trainiert, im Spiel daran angeknüpft, so kann es weitergehen“, sagte das Rückraumtalent. Das Experiment „Sieben gegen Sechs“ wurde nach einigen Minuten wieder beendet, Trebnje kam zu leichten Toren – der Ball sprang vom Tor immer wieder schnell zurück aufs Feld ...
Kohlbacher freut sich auf Bundesliga
Am Sonntag nun steht (endlich) das erste Bundesliga-Spiel an – bei Frisch Auf Göppingen. „Man freut sich immer, wenn die Bundesliga losgeht, gerade in der aktuellen Situation können wir froh sein, dass wir spielen dürfen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns vernünftig präsentieren, zwei Punkte mitnehmen und uns Schritt für Schritt nach oben arbeiten“, erläuterte Jannik Kohlbacher.
So spielten sie
RK Trimo Trebnje: Brana, Tomic - Sarak, Kotar (1), Hamidovic (8) - Cirar (2), Udovic (4) - Grbic (4) - Potocnik (2), Radojkovic, (6/1), Florjancic, Viscek (1), Cingcesar (1), Florjancic, Kamnikar
Rhein-Neckar Löwen: Katsigiannis, Späth - Kirkelökke (2), Schmid (3), Nilsson (2) - Groetzki (7), Gensheimer (5/1) - Kohlbacher (5) - Abutovic, Gislason (2), Nielsen (2), Patrail (2), Ahouansou (5)
Spielfilm: 3:3 (7.), 7:10 (15.), 10:15 (23.), 13:17 (28.), 19:24 (41.), 20:26 (45.), 24:31 (51.), 26:33 (55.) - Siebenmeter: 1/1 - Zeitstrafen: 2/2 - Beste Spieler: Hamidovic, Grbic - Groetzki, Kohlbacher, Ahouansou - Schiedsrichter: Cindric/Gonzurek (Kroatien).