Radsport
Rettichfest-Preis in Schifferstadt: Andreas Mayr zum Fünften
Es war zugleich sein fünfter Sieg in dieser Saison, und der fünfte Triumph in der Rettich-Metropole. Damit zog der Schwabe mit Dirk Märkl (RSV Linden) als Rekordhalter gleich. Es war der 105. Sieg in seiner langen Karriere. Deshalb strahlte Mayr und freute sich über das überdimensional große Dubbeglas als Ehrengabe von Bürgermeisterin Ilona Volk.
Mayr gewinnt sieben von elf Sprintwertungen
Der Wirtschaftsingenieur wird nicht müde. Im Gegenteil, frei nach dem Motto „je älter, desto besser der Wein“ verhält es sich mit den Beinen des Radfahrers. Den Schifferstadter Rundkurs nennt Mayr sein Lieblingsrennen. Auf der langgezogenen Zielgerade kann er seine Stärken ausspielen. Zuletzt war Mayr 2016 auf dem schnellen und kurvenreichen 1,26-Kilometer-Kurs siegreich. Mit 35 Zählern verwies Mayr seinen Teamkameraden Dario Rapps und Fabian Genuit (Team Möbel Ehrmann) auf die nachfolgenden Plätze. Dabei konnte sich Mayr auf die Unterstützung seines Teams verlassen, das ihn vor den Sprintwertungen perfekt in Position brachte. So sicherte sich Mayr sieben der elf Wertungen. Erst zwölf Runden vor dem Ende wagte eine fünfköpfige Gruppe mit Anton Lennemann (RSC Linden), Claudius Wetzel (VMC Konstanz), Leon Echtermann (VC Sossenheim), Kai Hliza (Team Möbel Ehrmann) und Hannes Steffen Greger (Team RSC Kempten) den Sprung an die Spitze. Aber das Quintett konnte den fünften Sieg von Mayr nicht mehr verhindern. Noch rechtzeitig vor dem Zieleinlauf hatte das Hauptfeld die Flüchtigen gestellt.
Hamm siegt ungefährdet
Einen ungefährdeten Sieg feierte im Rennen der Amateure Henrik Hamm (Wheelsports Metropol-Racing). Bereits nach der zweiten von zehn Wertungen konnte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe um den Südpfälzer Hamm aus dem Hauptfeld lösen. Die Fluchtgruppe forcierte derart das Tempo, dass die Verfolger bis zum Ende des Rennens nicht mehr aufschließen konnten. Dabei erwies sich Hamm als der sprintstärkste Akteur in der Spitzengruppe. Seine beiden Widersacher Tobias Willmes und Michael Weyer konnten nicht folgen. Der 25-jährige Hamm, der aus dem südpfälzischen Ilbesheim stammt, sicherte mit der Flucht an die Spitze weitere acht Wertungen und wegen des großen Vorsprungs schon vor der abschließenden und doppelt zählenden Schlusswertung mit 49 Zählern den Sieg.