Fussball
Rückschlag für den FV Dudenhofen nach 1:2 gegen Morlautern
Die Niederlage nur am eigenen Unglück festzumachen, das wäre zu leicht. Der FVD hat zu wenig in die Waagschale geworfen – besonders in den ersten 45 Minuten. Da schaffte es die Elf von Trainer Steffen Litzel nicht, ihr Spiel auf den Platz zu bringen. Es fehlten Schnittstellenbälle, die Außen wurden nicht gut eingesetzt. Und es fehlte an Konsequenz, wie in der 25. Minute, als Lukas Metz alleine vor Morlauterns Keeper Bakary Sanyang auftauchte, aber so lange zögerte, bis er vom heraneilenden Tyreece Herzhauser abgegrätscht wurde. Dudenhofen forderte Strafstoß. „Das war keiner, denn er spielt klar den Ball“, argumentierte Morlauterns Coach Daniel Graf, lag so gleichauf mit Schiedsrichter Nicolas Scherer.
Sven Hoffmanns Anschlusstreffer zu wenig
Der hatte zuvor auf der anderen Seite einen wenig diskutierten Strafstoß gepfiffen, als Herzhauser über ein Dudenhofener Bein gefallen war. Florian Bicking verwandelte zum 0:1 (18.).
Der FVD kam verbessert aus der Pause. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Markus Happersberger traf zum 0:2 (64.). Der FVD drückte und kam nach einer Freistoßflanke durch den völlig alleingelassenen Sven Hoffmann zum 1:2 (76.). Danach aber hatten die leidenschaftlich verteidigenden Morlauterer immer ein Körperteil zwischen Ball und eigenem Tor. Der FVD forderte nochmals vergeblich einen „Elfer“, als Marvin Sprengling wohl im Gesicht getroffen wurde. Litzel sah für sein Reklamieren die Rote Karte (90.).