Sport mitarbeiter des tages: Katerin Rincón

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Diesen Krimi hat sich die ganze Familie angeschaut. Das Ende hat den Rincóns aber ganz und gar nicht gefallen. Die englischen Spieler jubelten, feierten den Viertelfinal-Einzug und den – ungewohntes Gefühl – Sieg im Elfmeterschießen. Die Kolumbianer waren die enttäuschten Verlierer. Auch die Rincóns waren traurig, dass ihre Landsleute den Sieg verpasst haben. Andererseits war die Partie in Moskau aber auch ein tolles Erlebnis und ein Anlass zur Familienzusammenführung. „Wir haben acht Karten gekauft“, erzählt Katerin Rincón. Mit ihren eineinhalb Jahren war Katerins Tochter Naomi mit Sicherheit eine der Jüngsten im Spartak-Stadion. Dieser Teil der Rincóns lebt in Rahden im Kreis Minden-Lübbecke in Ostwestfalen-Lippe. Der andere Teil der Familie, die 77 Jahre alte Oma, Tante, Onkel und Patenonkel sind aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá angereist. Aus Liebe zur Familie und zum Fußball sowie aus Freude am Reisen. Die Rincóns haben sich in Deutschland getroffen und sind später zusammen von Amsterdam nach Moskau geflogen. Eine knappe Woche bleiben sie in der russischen Hauptstadt. Der Besuch des Achtelfinalspiels gegen England war trotz der Niederlage der Kolumbianer „einer der Reise-Höhepunkte“, sagt Katerin Rincón, während der Rest der Familie sich um Naomi und ihren zweijährigen Cousin Andrés kümmert, der auch mit im Stadion war. Trotz des Ausscheidens, sagt Katerin Rincón, „hat Kolumbien eine tolle Mannschaft. Aber auch Schweden und Russland sind super. Wer weiß, bei dieser WM ist nichts unmöglich“.

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