Sport RHEINPFALZ Plus Artikel Mit einem Unentschieden auf den Heimflug: 23:23 gegen Polen

Es gab kaum ein Durchkommen für David Schmidt.
Es gab kaum ein Durchkommen für David Schmidt.

Die deutschen Handballer haben die Weltmeisterschaft in Ägypten auf dem zwölften Platz beendet. In der letzten Partie der Hauptrunde gab es gegen Nachbarn Polen am Montag ein 23:23 (11:12).

Das Problem der deutschen Handballer hieß gestern Abend lange Zeit Adam Morawski und stand im Tor der polnischen Mannschaft. Der Keeper von Wisla Plock wehrte in der ersten Hälfte zehn von 21 Würfen ab, die auf seinen Kasten zuflogen. Zum Teil machten ihm es die Angreifer der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) mit ungenauen Abschlüssen leicht, doch der 26-Jährige bestach auch mit einigen starken Reflexen und stach damit seinen Kontrahenten auf der Gegenseite aus. Andreas Wolff, der beim polnischen Meister KS Kielce unter Vertrag steht, sollte gegen die Polen seine Klasse zeigen, hielt in den ersten 30 Minuten fünf Bälle, stand aber im Schatten von Morawski.

Spielgestalter tun sich schwer

Insgesamt tat sich die deutsche Mannschaft schwerer als in den zurückliegenden Partien, sich Chancen im Angriff herauszuspielen. Julius Kühn und Kai Häfner agierten auf den Halbpositionen unglücklich, und Philipp Weber gelang es als Spielgestalter nicht, dem eigenen Spiel eine klare Kontur zu geben.

In der zweiten Halbzeit wurde es nicht besser. Wolff steigerte sich, aber in der Offensive reihten sich technische Fehler und schlechte Würfe aneinander. Die Deutschen verabschiedeten sich mit der schlechtesten Leistung dieses Turniers – auch wenn es am Ende noch zu einem 23:23-Remis reichte.

So spielten sie

Deutschland: Wolff - Häfner (1), Weber (4), Kühn (1) - Kastening (1), Gensheimer (3) - Golla (2) - Knorr, Firnhaber (1), Michalczik, Groetzki, Schiller (3/1), Böhm, Schmid (4), Drux (3)

Polen: Morawski, Kornecki - Przybylski (1), Pilitowski (2), Tomasz Gebala (1) - Moryto (3), Krajewski (5/3) - Maciej Gebala (3) - Walczak (1), Sicko (4), Majdzinski, Ossowski, Czuwara, Daszek (3), Dawydzik, Chrapkowski

Spielfilm: 1:3 (8.), 6:9 (19.), 10:10 (23.), 11:12 (Hz.), 11:15 (36.), 15:19 (46.), 19:19 (51.), 21:21 (55.), 23:23 (Ende) - Beste Spieler: Wolff, Schmidt - Morawski, Krajewski - Siebenmeter: 2/1 - 4/3 - Zeitstrafen: 4/5 - Schiedsrichter: Pavicevic/Raznatovic (Montenegro).

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