Sport Handball: Drittligisten voller Vorfreude auf Derbys
Dabei treten die vier Drittligisten TuS 04 Dansenberg, TSG Haßloch, TV Hochdorf und Aufsteiger SV 64 Zweibrücken nicht im Süden, sondern in der Staffel Mitte an. Der erste Spieltag soll am 3./4. Oktober erfolgen. Nach einigen Jahren Pause treffen die pfälzischen Vereine wieder auf die hessischen Clubs wie HSG Hanau, HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II, HSG Rodgau Nieder-Roden, HSG Bieberau-Modau und TV Gelnhausen. Ebenfalls keine Unbekannten sind die Vertreter aus Bayern wie HSG Bad Neustadt und TV Kirchzell.
Neue Gegner aus Nordrhein-Westfalen
Neu sind dagegen die Gegner aus Nordrhein-Westfalen wie Leichlinger TV, Longe-richer SC Köln, HSG Bergische Panther, TuS 82 Opladen, HSG Krefeld Niederrhein und VfL Gummersbach II. Dabei soll es gleich zwei Doppel-Spielwochenenden mit Spielen an Freitagen und Sonntagen geben. Der letzte Spieltag in diesem Jahr ist der 20. Dezember und der erste Spieltag in 2021 am 9. Januar. Auf Wunsch der Drittligisten entfallen die zunächst geplanten Partien am 26. Dezember und 2. Januar.
„Wir waren jetzt lange genug im Süden, es ist eine sehr interessante Einteilung. Es ist für die Zuschauer auf jeden Fall wieder etwas interessanter“, sagte Christian Deller, der Geschäftsführer des TV Hochdorf: „Sicherlich sind einige längere Auswärtsfahrten jetzt dabei, aber wenn man Dritte Liga spielen will, sollte man nicht auf die Reisekosten schauen.“
Nicht stärker als andere Staffeln besetzt
„Es ist eine spannende Staffel mit vielen Unbekannten. Wir haben auch sehr interessante Gegner. Ich freue mich auf die Spiele gegen die Mannschaften aus Hessen, die wir noch aus der Staffel West kennen“, meinte Alexander Schmitt, der Manager der TuS 04 Dansenberg. Er schätzt die neue Staffel keinesfalls stärker ein als die übrigen Staffeln.
Auch Thomas Müller, Coach und sportlicher Leiter der TSG Haßloch, freut sich auf die neue Saison. „Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Es sind einige Gegner dabei, die wir noch nicht kennen, andererseits haben wir mit den Mannschaften aus Hessen und den Derbys gegen die übrigen pfälzischen Vereine sehr viele interessante Partien vor der Brust“, sagte Müller. Mehr Kopfzerbrechen bereiten ihm die kurze Saison und die vier zusätzlichen Partien.
Ungeachtet der weiten Auswärtsfahrten und der vielen Spieltage freut sich Stefan Bullacher, der Trainer des SV 64 Zweibrücken, vor allem auf die vielen Derbys: „Die Derbys sind für unsere Fans einfach das Salz in der Suppe. Cool, dass wir wirklich mit all unseren pfälzischen und saarländischen Konkurrenten in einer Liga spielen dürfen. Das Saarderby gegen Saarlouis überstrahlt natürlich alles. Das wird die erste offizielle Begegnung beider Vereine.“