Motorsport RHEINPFALZ Plus Artikel Griebel und Braun setzen Meilenstein im Grenzgebiet Saarland/Pfalz

Heimatnah in bester Verfassung: Marijan Griebel und Tobias Braun (Hahnweiler/Maikammer) im Skoda Fabia RS Rally 2.
Heimatnah in bester Verfassung: Marijan Griebel und Tobias Braun (Hahnweiler/Maikammer) im Skoda Fabia RS Rally 2.

Das Team Marijan Griebel/Tobias Braun (Hahnweiler/Maikammer) beherrscht die deutsche Rallye-Meisterschaft. Der fünfte von sieben Läufen, die Saarland-Pfalz-Rallye mit Sankt Wendel im Mittelpunkt, war erneut eine Galavorstellung des Teams im Skoda Fabia RS Rally 2.

Nach zwölf Wertungsprüfungen betrug der Vorsprung 12,9 Sekunden – das reichte, um erneut die volle Punktzahl einzufahren. Damit hat sich in der Meisterschaft der Vorsprung auf den stärksten Widersacher Julius Tannert aus Zwickau erneut vergrößert.

Der dreifache deutsche Rallyemeister Griebel war vom Start weg hellwach. Er setzte auf der ersten Wertungsprüfung im Westrich im Grenzgebiet von Pfalz und Saarland eine Glanzzeit und ließ zunächst das Team Nico Knacker/Thomas Puls (Siedenburg/Stuvenborn) im Hyundai I 20 N Rally 2 exakt 11,8 Sekunden hinter sich; auf das mitfavorisierte Team Julius Tannert/Helmar Hinneberg (Zwickau/Hamburg) im Skoda Fabia RS Rally 2 war es nach den erste 13,93 Kilometer ein Vorsprung von 21,3 Sekunden.

Perfekte Grundlage

„Ein guter Einstieg und ein gutes Zeitpolster gleich zum Beginn war natürlich die beste Grundlage, die man sich nur denken kann“, sagte Griebel. Zu Beginn des zweiten Tages baute der Meisterschaftsführende den Vorsprung auf 23,1 Sekunden aus. Die nächsten vier Bestzeitprüfungen gingen dann an den Zwickauer, der aber nur bis 16,8 Sekunden an den 35-jährigen Polizeihauptkommissar herankam. Dann drehte dieser erneut auf, holte sich die nächsten drei Bestzeitprüfungen und baute den Vorsprung auf exakt 20 Sekunden auf. Die zwölfte und letzte Herausforderung konnte das führende Team ruhiger angehen und behauptete den Spitzenplatz bis zur Zieleinfahrt. Erneut ging der dritte Platz an das Team Denis Rostek/Stefan Kopczy (Bückeburg/Heilbronn) im Skoda Fabia RS Rally 2, das nun keine reelle Chance mehr auf den Titel hat.

Ansage im Grenzgebiet

„Es ist ein ganz tolles Gefühl, eine weitere Heimveranstaltung zu gewinnen und dabei meinen Fans den Rallyesport noch näher zu bringen“, freute sich Griebel nach getaner Arbeit. „Der Auftakt mit diesem deutlichen Vorsprung war schon sensationell und eine erste Ansage, dass wir im Grenzgebiet Saarland/Pfalz den Sieg einfahren wollen“, befand der Gesamtsieger: „Mit diesem Polster an Punkten können wir in die Endphase mit noch zwei ausstehenden Wettbewerben gehen.“ Allerdings könne sich das Duo keinen Ausfall leisten, „denn trotz der sieben Veranstaltungen gibt es in dieser Saison kein Streichergebnis“, klärte Tobias Braun auf.

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