FCK
FCK: Debatten um Investoren
Auch weil alle Wetten aller möglichen FCK-Bosse auf eine bessere sportliche – und damit rosigere wirtschaftliche – Zukunft des Traditionsklubs in den vergangenen Jahren verloren worden sind, ist der Schuldenberg auf nun mehr als 20 Millionen Euro angewachsen. Nicht zu stemmen für einen Drittligisten, der in dieser Spielklasse im operativen Geschäft mehr als fünf Millionen Euro Jahresverlust einfährt.
Seit Jahren ist der FCK, dessen Profisparte 2018 ausgegliedert worden ist, auf der Suche nach Großinvestoren. Nach Darstellung der aktuellen FCK-Führung sind jedoch alle derzeitigen Interessenten nur bereit, dem Klub Aktien abzukaufen und ihm dadurch Eigenkapital zuzuführen, wenn die Altschulden abgebaut sind.
Wilhelm wirbt für Petersen
Weil ein Schuldenschnitt bisher nicht zustande kam, hat die FCK-Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) am 15. Juni einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Nun wird mit den Gäubigern weiter verhandelt; ebenso wie mit verschiedenen möglichen Investoren wie Horst Peter Petersen – einem deutschen Unternehmer aus Dubai, für den der FCK-KGaA-Aufsichtsratsvorsitzende Professor Jörg E. Wilhelm mächtig Werbung gemacht hat. Zudem hat die Gruppe regionaler Investoren um Dr. Theiss Naturwaren und Klaus Dienes ein Angebot über vorerst acht Millionen Euro abgegeben.
