Handball
Eulen Ludwigshafen machen in Österreich für Ceven Klatt „deutlichen Schritt nach vorn“
Daran änderte auch die 26:27-Niederlage am Samstag in einem weiteren Testspiel gegen Zweitliga-Absteiger TuS Fürstenfeldbruck nichts. „Der Gegner war bewusst gewählt, Fürstenfeldbruck spielt eine 3:3-Abwehr, der Schwerpunkt lag auf einer offensiven Abwehrreihe“, sagte Klatt. Die Eulen – ohne Hendrik Wagner, Gunnar Dietrich, Pascal Bührer, Max Neuhaus sowie Pascal Durak angetreten – spielten eine ordentliche erste Halbzeit, führten zur Pause 13:10. „Dann hatten wir fünf, 10 Minuten, in denen es zu wenig war“, bilanzierte der Trainer. Dass die Kräfte schwanden, will der 38-Jährige nicht als Ausrede gelten lassen. „Da hat der Rückzug nicht funktioniert, wir haben zu viele einfache Tore bekommen.“
Für Ceven Klatt ist das ein Lernprozess – gerade auch für die jungen Spieler. „Wir müssen die Schlüsse daraus ziehen, müssen wissen, dass wir keine fünf Prozent nachlassen dürfen.“ Der Siegtreffer für Fürstenfeldbruck fiel nach einem vergebenen Versuch der Eulen unmittelbar vor der Schlusssirene ins leere Tor.
„Tolle Bedingungen“
Gerade im taktischen Bereich habe die Mannschaft während des Trainingslagers viel und gut gearbeitet. Aber auch das Teambuilding kam in Hopfgarten nicht zu kurz. „Ich bin glücklich mit diesem Trainingslager. Wir hatten tolle Bedingungen“, sagte der Übungsleiter.
Bührer fehlt weiter
Bis zum Saisonstart am 11. September (19 Uhr) in der Friedrich-Ebert-Halle gegen den TV Hüttenberg geht es nun immer wieder um Wiederholungen bislang einstudierter Dinge. Während Wagner, Dietrich, Neuhaus und Durak rechtzeitig bis zum ersten Ligaspiel fit werden sollen, kommt die Partie gegen Hüttenberg für Mittelmann Pascal Bührer wohl noch zu früh. Der 25-Jährige hatte vergangene Saison beim Spiel in Magdeburg einen Innenbandriss am linken Ellenbogen erlitten.
Wieder mit dabei war gegen Fürstenfeldbruck Alexander Falk. Der Rechtsaußen fehlte zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich. „Wir wollen ihn langsam heranführen, kein Risiko eingehen. Er hat in der ersten Halbzeit zwölf Minuten gespielt, in der zweiten Halbzeit 15 Minuten“, berichtete der Trainer.