Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Erfolgreiches Jubiläum von Löwen-Rekordmann Patrick Groetzki

Feierte einen Sieg bei seinem 500. Bundesligaspiel: Patrick Groetzki.
Feierte einen Sieg bei seinem 500. Bundesligaspiel: Patrick Groetzki.

Es war ein Nervenkrimi bis in die Schlussminuten und am Ende verließen die Rhein-Neckar Löwen als verdienter Sieger beim Bergischen HC mit 31:29 (18:16) das Parkett.

Kapitän Patrick Groetzki (34) hatte am Samstagabend in der Düsseldorfer Arena doppelten Grund zum Feiern. Das Urgestein, das vor 17 Jahren aus Pforzheim als Youngster zu den Löwen wechselte, spielte zum 500. Mal in der Bundesliga für „seinen Verein“. Damit gehört der „Dauerbrenner“ auf Rechtsaußen zu den Rekordspielern der Liga. Drei Tore steuerte er zum wichtigen zweiten Saisonsieg bei. Nur noch acht Tore fehlen „Johnny“, so ist sein Spitzname, zur 1.500-Tore-Marke.

„Wollen weiter nach oben“

„Es war ein schwierige Aufgabe bei einem Team, bei dem wir uns in der Vergangenheit immer schwer getan haben. Unsere Mannschaft hat die Herausforderung gut angenommen und hat auch die brenzligen Situationen Mitte der zweiten Halbzeit gemeistert. Die zwei Punkte machen mich sehr glücklich. Jetzt wollen wir weiter nach oben“, sagte der Jubilar.

Kurz vor dem Spiel mussten die Löwen den verletzungsbedingten Ausfall (Bauchmuskelzerrung) von Nationalspieler und Regisseur Juri Knorr verdauen. Die Verantwortung auf der Mittelposition lag jetzt beim Neuzugang Gustav Davidsson. Der Schwede machte seine Sache sehr ordentlich und steuerte sechs Tore zum Erfolg bei. „Ich bin ein emotionaler Spieler und wollte unbedingt helfen, dass wir das nicht einfache Spiel gewinnen. Ich denke, dass es gut für mich gelaufen ist und ich meine Spieler auch in Position bringen konnte“, sagte Davidsson. Ein Sonderlob gebührt den Nachwuchskräften David Móré (5/2) und Philipp Ahouansou (4).

Starke Nachwuchskräfte

Linksaußen Móré verwandelte in der 59. Minute beim Stande von 29:29 seinen Siebenmeter eiskalt. Nach einer Glanzparade von dem überragenden Mikael Appelgren (neun Paraden in der zweiten Halbzeit) sorgte Rückraumspieler Ahouansou im Gegenzug mit seinem Treffer für die endgültige Entscheidung. Das ließ auch Trainer Sebastian Hinze durchatmen. „Das Spiel war ein Krimi und hat Nerven gekostet. Die Mannschaft hat die Ausfälle gut kompensiert“.

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