Fussball
Ein glücklicher Erfolg für Arminia Ludwigshafen
Die Derby-Voraussetzungen waren deckungsgleich: Mit zwei Niederlagen sind der FV Dudenhofen und der FC Arminia Ludwigshafen in die Oberliga-Saison 2023/24 gestartet. Der FC Arminia aber hat die „englische Woche“ am Samstagabend nach hartem Kampf mit einem glücklichen 2:1 (2:0)-Sieg in Dudenhofen beendet.
Arminia war vor 385 Zuschauern zunächst die bessere Mannschaft und ging in der 18. Minute nach einem von Steffen Straub perfekt servierten Eckball durch einen Kopfball von Laurenz Graf in Führung. Erneut ein Tor nach einer Ecke zu kassieren, wurmte FVD-Coach Kevin Hoffmann mächtig. Die Führung baute Arminia-Kapitän Nico Pantano nach Straub-Vorlage in der 37. Minute mit dem 2:0 aus.
Nach einem Handspiel Gelb-Rot
Glück für den FCA, dass Schiedsrichter Stahl aus Niederauerbach bei Straubs Balleroberung gegen Styblo nicht auf Foul entschied. Eine Schlüsselszene die 45. Minute: Ricardo Antonaci, sechs Minuten vorher verwarnt, sah nach einem Handspiel Gelb-Rot. In Überzahl dominierte Dudenhofen und wurde in der 55. Minute belohnt. Jannik Styblo, monatelang verletzt, stand nach 506 Tagen erstmals wieder in der Startelf und sorgte per Kopf für den Anschlusstreffer. Der Turbo von der rechten Außenbahn krönte sein starkes Comeback. „Jeder weiß, was Jannik Styblo vor seiner Verletzung für den FV Dudenhofen geleistet hat“, sagte Trainer Hoffmann, überzeugt davon, dass seine Mannschaft nächsten Samstag in Bitburg erstmals punktet.
Keine Entlastung mehr
In der hektischen Schlussphase sah auch der eingewechselte Dudenhofener „Turm“ Marc-David Thau Gelb-Rot, als er Matteo Monetta umgestoßen hatte. „Wir hatten nach dem Platzverweis von Antonaci keine Entlastung mehr. Wir hatten auch ein bisschen Glück, aufgrund der kämpferischen Leistung geht der Sieg aber vielleicht doch in Ordnung“, sagte Arminia-Coach Andreas Brill, der in Abwehrchef Lukas Hartlieb und Steffen Straub seine besten Kräfte hatte. Stark beim FV Dudenhofen neben Styblo und Lirim Mustafa der junge Marvin Klehr. „Auf unser Eigengewächs sind wir stolz“, sagte Trainer Hoffmann.
Der Sturmlauf seiner Jungs nach der Pause blieb unbelohnt, zumal auch Tom Handrich in der 85. Minute Schusspech hatte.