KOMMENTAR
Die Roten Teufel sind fürs Derby in Mannheim gerüstet
Der FCK hat Platz zwei in der Dritten Fußball-Liga behauptet, die Saarbrücker Niederlage am Sonntag in Wiesbaden hat den Roten Teufeln zusätzlich in die Karten gespielt.
Trainer Marco Antwerpen musste in den vergangenen Wochen sein Team oft umstellen – häufig waren Spieler verletzt oder krank, nicht nur coronakrank. Das Gebilde, das der FCK-Coach gemeinsam mit seinem Betreuerteam und den Profis auf dem Rasen zusammengebaut hat, ist dabei beeindruckend stabil geblieben. Trotz aller Rochaden hielten die Roten Teufel stramm Kurs.
Konstanz tut gut, wenn der Trainer passt und geerdet ist
Gar noch etwas erfolgreicher hat der souveräne Drittliga-Spitzenreiter 1. FC Magdeburg in den vergangenen zwölf Monaten gearbeitet, seit Trainer Christian Titz am 12. Februar 2021 übernommen hat. Magdeburg und der FCK schwebten vor Jahresfrist in Abstiegsgefahr und sind nun Aufstiegsanwärter. FCM und FCK sind zwei Belege dafür, dass Konstanz und Kontinuität auf der Trainerposition – wenn denn ein guter, vor allem geerdeter Coach gefunden ist –, verbunden mit einem ordentlichen Miteinander mit der Klubführung, einem Team guttun. Auch wenn es um die Arbeitsplatzsicherheit beider Trainer schon in einigen Monaten auch wieder ganz anders bestellt sein kann – so ist dieses Profigeschäft.
Nach Nackenschlägen zurückgekommen
Denken wir also von Partie zu Partie. Kaiserslautern und Magdeburg haben auf dem „Betze“ ein starkes Spitzenspiel hingelegt. Beide sind weiter seit dem letzten Oktober-Wochenende ungeschlagen, der FCK elf-, der FCM zwölfmal in Serie. Wichtig für beide Topteams nach dem 2:2-Remis: Sie haben nach Nackenschlägen jeweils schnell wieder ins Spiel gefunden. Das bedeutet auch: Der FCK ist gerüstet für einen weiteren Schlager – am Sonntag um 14 Uhr steigt das Derby beim SV Waldhof.
