Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Die Meisterschaft rückt für Grün-Weiss Mannheim näher

Pedro Martinez.
Pedro Martinez.

Grün-Weiss Mannheim steuert unbeirrt auf den dritten Titel in Folge zu. Gestern gewann der Bundesliga-Spitzenreiter beim HTC Blau-Weiß Krefeld mit 5:1.

Die zweite gute Nachricht aus Mannheimer Sicht: Der Gladbacher HTC verlor überraschend sein Heimspiel gegen Rosenheimer Unterstützungskasse 2:4 und musste den zweiten Platz an den TC Großhesselohe abgeben. Damit geht Grün-Weiss mit zwei Punkten Vorsprung in das finale Wochenende. Am Freitag (13 Uhr) gastiert der Rochusclub Düsseldorf am Neckarplatt, am Sonntag (11 Uhr) steht das Gipfeltreffen in München beim TC Großhesselohe an. „Ich habe mit einem Dreikampf bis zum Ende gerechnet, nun läuft es auf ein Endspiel in München hinaus“, sagte Grün-Weiss-Teamchef Gerald Marzenell. Der Mannheimer Macher kündigte bereits ein Top-Aufstellung für das Spiel gegen Düsseldorf an, mit Pedro Martinez und seinem Freund Bernabe Zapata.

5:1 beim Angstgegner, damit war nicht unbedingt zu rechnen. „Als wir die Aufstellung von Krefeld gesehen haben, wären wir auch mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Dass es so optimal gelaufen ist, ist natürlich sensationell. Jetzt haben wir es in der eigenen Hand, am nächsten Wochenende wieder etwas ganz Besonderes zu erreichen“, erklärte Gerald Marzenell.

Den Siegpunkt holte gestern das Doppel Pedro Martinez und Maximilian Marterer. So steckte Spitzenspieler Pedro Martinez gleich seine Niederlage im Einzel gegen Stefano Travaglia weg. Maximilian Marter zeigt aufstrebende Tendenz und gewann auch sein Einzel. „Der erste Satz ist echt etwas, worauf ich aufbauen kann. Ich habe heute gut, sehr konzentriert gespielt“, sagte Marterer.

Für das frühe und wichtige 2:0 sorgte Tobias Kamke. Das beruhigte. „Ich glaube, der Unterschied nach der ersten Runde, 2:0 oder 1:1, ist immens. Ich freue mich, dass ich den ersten Punkt bei meinem zweiten Auftritt beisteuern konnte. Es fällt eine Riesenlast ab. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, erklärte Tobias Kamke. Julian Lenz kam für den 35-Jährigen im Doppel dann zum Einsatz.

So spielten sie

Einzel: Stefano Travaglia - Pedro Martinez 7:6 (7:3), 4:6, 10:7, Frederico Gaio - Bernabe Zapata 3:6, 4:6, Flavio Cobolli - Tobias Kamke 3:6, 6:4, 8:10, Andrea Pellegrino - Maximilian Marterer 0:6, 4:6

Doppel: Travaglia/Cobolli - Martinez/Marterer 1:6, 2:6, Gaio/Pellegrino - Zapata/Julian Lenz 6:7 (5:7), 4:6

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