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Die Eulen Ludwigsahafen verlieren 24:26 gegen die Rimpar Wölfe
Kaum war eine schlechte Nachricht verdaut, folgte die nächste. Die 31:32-Niederlage der Eulen Ludwigshafen am Mittwoch in Coburg hatte Trainer Ceven Klatt noch nicht ganz aufgearbeitet, da ereilten ihn und die Mannschaft die nächste Hiobsbotschaft. Am Donnerstag verletzte sich Jannek Klein abermals am operierten Knie. Der rechte Rückraumspieler hatte den Meniskusriss gerade auskuriert und hätte Ende März in Nordhorn-Lingen sein Comeback geben sollen. Das Spiel fiel aus. In Coburg kam Klein am Mittwoch nicht zum Zug. Nun wird er den Rest der Runde wohl auch nicht mehr spielen können. Denn der 23 Jahre alte Klein wird am Dienstag in Heidelberg wieder operiert.
Gut, dass da Stefan Salger nach seiner Corona-Infektion wieder zurück war – wie auch Julius Meyer-Siebert und Pascal Durak. Die Alternativen im Kader machten sich aber zunächst nicht bemerkbar. Es holperte im Spiel der Gastgeber. Das wurde in der zweiten Halbzeit besser. Die Mannschaft drehte das Spiel. Stefan Salger warf sein Team dann erstmals mit zwei Toren in Führung (18:16, 41.). „Ich hatte das Spiel da schon weggeglaubt. Zwei Tore zurück und die Halle kam“, sagte Rimpars-Trainer Julian Thomann.
Zwei Fehler in der entscheidenden Phase
Seine Zweifel waren schließlich unbegründet. Rimpar kam noch einmal heran, weil die Eulen einen durchaus möglichen Sieg leichtfertig verspielten. „In der entscheidenden Phase machen wir zwei Fehler“, haderte Kreisläufer Christian Klimek. Alexander Falk versuchte einen Kempa zu spielen, doch sein Zuspiel missriet komplett. Dann kam ein Pass von Marc-Robin Eisel nicht an. Rimpar nahm diese Vorlagen dankend an und stürzte die Eulen mit dem 26:24 (14:13)-Sieg in ein Tal.
Denn nach der 31:32-Niederlage am Mittwoch war dies die zweite Pleite in Folge. Das gab es nur zu Saisonbeginn, als die Eulen zu Hause gegen Hüttenberg und dann in Dessau-Roßlau verloren.
Aufstieg aber noch nicht abgehakt
Den Aufstieg abhaken will Christian Klimek aber nicht. „Wenn wir die letzten beiden Spiele gewonnen hätten, wären wir dicke im Geschäft gewesen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es noch ein Wunder. Wir dürfen nun nur nicht in einen Negativtrend kommen.“ Das wird nicht so einfach. Am Dienstag, 19 Uhr, müssen die Eulen bei der SG BBM Bietigheim ran. Die rasierten vorige Woche den Tabellenzweiten Nordhorn-Lingen …
Eulen Ludwigshafen: Urbic (ab 15. Asanin) - Meddeb (1), Eisel (2), Wagner (5) - Falk (1), Hofmann - Klimek (4) – Dietrich (2), Salger (3), Neuhaus (3), Durak, Meyer-Sieberth, Keskic (3)
Rimpar Wölfe: Mallwitz - Kaufmann (1), Link (1), Dayan (7) - Karle (2), Schörnig (5/2) - Kovacic (4) – Brielmeier (1), Böhm, Neagu (2), Sauer (2)
Spielfilm: 3:5 (10.), 5:8 (15.), 9:9 (18.), 10:9 (19.), 10:12 (25.), 13:14 (Halbzeit), 16:16 (35.), 18:16 (41.), 22:21 (50.), 24:26 (Ende) - Zeitstrafen: 3:3 - Siebenmeter: 0/0 - 2/2 - Beste Spieler: Asanin, Klimek – Mallwitz, Dayan - Zuschauer: 1659 - Schiedsrichterinnen: Kuttler/Merz (Meckenbeuren/Oberteuringen).