Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Die Bayern sind schockiert

Thomas Müller und Robert Lewandowski.
Thomas Müller und Robert Lewandowski.

Der große FC Bayern ist in Schockstarre: Die 0:5-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach hat niemand erwartet.

Ein ganz, ganz kleines bisschen erinnerten die Tage vor dem Pokalspiel an die EM-Partie gegen Ungarn. Damals ging es nur um das Thema „Regenbogen“– heraus kam eine sehr mäßige Leistung. Beim FC Bayern standen vor dem Match die Impfdebatte um Joshua Kimmich, die Corona-Erkrankung von Trainer Julian Nagelsmann, eine glanzvolle Filmvorführung der neuen Dokumentation über den Champion und die mögliche Gefängnisstrafe von Lucas Hernandez im Blickpunkt.

Keine Einstellung zum Spiel

Die Bayern brauchen sich nicht zu wundern. Von Beginn an fehlte die Einstellung zu dem Spiel, unglaublich: Alphonse Davies machte wieder wie schon zum Saisonstart im Punktspiel einen entscheidenden Fehler. Der Auftritt verwundert, denn diesmal schafften es die Bayern nicht, sich richtig gegen die Niederlage zu stemmen. Das ganze Kollektiv versagte. Und: Die Borussen spielten es wirklich großartig. Noch nicht einmal einen Ehrentor gelang. Das ist seit langem die kniffligiste Situation, in der sich der Rekordmeister befindet, seit zwei Jahren, seit der Klatsche bei Eintracht Frankfurt, lief es doch fast durchweg glänzend.

Bitter für Interimsbetreuer Dino Toppmöller, dass sein Name immer mit der Schmach in Verbindung steht.

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